USB-Steckdose am Motorrad: Warum der Ruhestrom wichtiger ist als die Ampere-Zahl

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Alle Werte stammen von den Produktseiten der Hersteller, Stand 11.10.2026. Keine Eigenmessung. Ruhestrom und Ausgangsstrom sind Herstellerangaben.

2× USB-C, 3,6 A mit Quick Charge, per Schalter ganz aus

BAAS USB18 USB-Twin-Bordsteckdose — 2× USB-C, 3,6 A, 12/24 V, abschaltbar

nach Datenblatt bewertet
  • Buchsen laut Hersteller 2× USB-C
  • USB-C-Buchse ja
  • Ausgangsstrom gesamt (Herstellerangabe) 3.600 mA
  • Schnellladeprotokoll laut Hersteller QC Quickcharge
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Daten laut baas-parts.de

USB-A und USB-C an der Lenkerklemme, 0,5 mA Ruhestrom

Oxford Slimline USB Type-A und Type-C 3.0 Amp Charging Kit EL118 — Lenkermontage 22–25 mm

nach Datenblatt bewertet
  • Buchsen laut Hersteller 1× USB-A, 1× USB-C
  • USB-C-Buchse ja
  • Ausgangsstrom gesamt (Herstellerangabe) 3.000 mA
  • Befestigung laut Hersteller Lenkerklemme neben der Armatur, 22–25 mm
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Daten laut oxfordproducts.com

Schaltet unter 12,4 V selbst ab, mit Batterieanzeige

OptiMate USB O-108 — SAE auf USB, 3.300 mA, 150 cm Kabel, Batteriewächter

nach Datenblatt bewertet
  • Buchsen laut Hersteller 1× USB (Typ nicht angegeben)
  • Ausgangsstrom gesamt (Herstellerangabe) 3.300 mA
  • Bordnetz 12 V (Blei 12 V oder Lithium 12,8 V)
  • Anschluss ans Bordnetz 2-poliger SAE-Stecker an ein Batteriekabel
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Daten laut optimate1.com

Das Navi läuft den ganzen Tag am Lenker, das Handy hängt dran, und abends ist alles geladen. Im März springt das Motorrad nicht an, und die Frage ist, ob die Ladebuchse den Winter über leise mitgezogen hat. Eine Zahl dazu steht nur bei zwei von fünf Herstellern im Datenblatt.

Ausgewertet habe ich 10 Ladebuchsen zum Nachrüsten. Die Ampere-Zahl steht überall, der Ruhestrom fast nirgends.

Die Kernzahl: 0,4 bis 10 mA Ruhestrom, ein Faktor 25

Ruhestrom heißt: Die Buchse wandelt Spannung, auch wenn kein Gerät steckt. Vier Geräte haben dafür eine Zahl, drei weitere schalten sich laut Hersteller selbst oder per Schalter ab. Umgerechnet über 30 Tage (720 Stunden) und über vier Monate Winterpause (2.880 Stunden):

Gerät Ruhestrom laut Hersteller in 30 Tagen in 4 Monaten
Oxford EL116 0,4 mA 0,29 Ah 1,15 Ah
Oxford EL118 0,5 mA 0,36 Ah 1,44 Ah
OptiMate O-119 etwa 1 mA (bis zur Abschaltung) 0,72 Ah 2,88 Ah
Oxford EL102 10 mA 7,2 Ah 28,8 Ah

Die Rechnung ist Milliampere mal Stunden; die Kapazität der eigenen Batterie steht in Ah auf dem Etikett. Oxford selbst empfiehlt beim EL102 den Anschluss an eine über die Zündung geschaltete Leitung, damit die Buchse bei abgestelltem Motorrad keinen Strom zieht.

Welche Buchse zu welchem Motorrad passt

Die Wahl hängt weniger an der Ampere-Zahl als am Anschluss und an der Standzeit:

Situation Was die Daten hergeben Geräte im Feld
Handy mit USB-C-Kabel am Lenker USB-C-Buchse, 3.000 bis 3.600 mA BAAS USB18, Oxford EL118, OptiMate O-119
BMW, Triumph oder Ducati Multistrada mit DIN-Bordsteckdose Stecker statt Kabel ans Bordnetz OptiMate O-119
Motorrad steht oft wochenlang niedriger Ruhestrom oder Abschaltung Oxford EL116 und EL118, OptiMate O-100 und O-108, BAAS USB18 (Schalter)
Zwei Geräte gleichzeitig laden zwei Buchsen, 3.300 bis 5.400 mA zusammen Lampa USB-Fix Trek, BAAS USB18, OptiMate O-119
Fahrten bei Regen IP-Klasse angegeben nur BAAS USB12 (IP54)

10 USB-Steckdosen fürs Motorrad im Vergleich

Modell Buchsen laut Hersteller USB-C-Buchse Ausgangsstrom gesamt (Herstellerangabe) (mA) Schnellladeprotokoll laut Hersteller Bordnetz Anschluss ans Bordnetz Befestigung laut Hersteller Kabellänge (cm) Wasserschutz laut Hersteller Sicherung dabei oder eingebaut Ruhestrom ohne Verbraucher (Herstellerangabe) (mA) Schutz vor Batterieentladung Anzeige des Batteriezustands
BAAS USB18 USB-Twin-Bordsteckdose — 2× USB-C, 3,6 A, 12/24 V, abschaltbar Preis prüfen 2× USB-C ja 3.600 mA QC Quickcharge 12/24 V Ringkabelschuhe 6 mm Kabelbinder an Lenker oder Rohr, Einbau in 28-mm-Bohrung, optional Schraubhalter ZAH für 22–28 mm 150 cm k. A. ja k. A. Zentralschalter schaltet die Buchsen komplett ab k. A.
OptiMate USB O-119 — USB-A und USB-C, 3.300 mA, 180°-DIN-Stecker für Bordsteckdosen Preis prüfen 1× USB-A, 1× USB-C ja 3.300 mA k. A. 12 V (Blei oder Lithium) 180°-DIN-Stecker Ø 12 mm für die Bordsteckdose steckt in der vorhandenen Bordsteckdose (BMW, Triumph, Ducati Multistrada) 20 cm Dichtung und Kappe an der USB-Buchse k. A. 1 mA Abschaltung 1 h nach Abfall unter 13,3 V k. A.
Oxford Slimline USB Type-A und Type-C 3.0 Amp Charging Kit EL118 — Lenkermontage 22–25 mm Preis prüfen 1× USB-A, 1× USB-C ja 3.000 mA k. A. k. A. k. A. Lenkerklemme neben der Armatur, 22–25 mm 180 cm spritzwassergeschützte Silikonkappe ja 0,5 mA k. A. k. A.
Oxford USB Type A 3.0 Amp Charging Kit EL116 — Ladebuchse mit Ringösen für die Batterie Preis prüfen 1× USB-A nein 3.000 mA k. A. 12–24 V Ringösen an die Batteriepole 3M-Klebepad 160 cm spritzwassergeschützte Silikonkappe ja 0,4 mA k. A. k. A.
OptiMate USB O-108 — SAE auf USB, 3.300 mA, 150 cm Kabel, Batteriewächter Preis prüfen 1× USB (Typ nicht angegeben) k. A. 3.300 mA k. A. 12 V (Blei 12 V oder Lithium 12,8 V) 2-poliger SAE-Stecker an ein Batteriekabel Kabelbinder an Lenker, Federbein oder Zug 150 cm witterungsbeständig, Dichtung am eingesteckten Kabel k. A. k. A. Abschaltung unter 12,4 V, wieder an über 13,3 V ja
Oxford Weatherproof Dual Port USB Charger EL102 — 2× USB-A, 5 V, 2 A, mit Sicherung Preis prüfen 2× USB-A nein 2.000 mA k. A. 12 V Kabelbaum mit 10-A-Flachsicherung Lenker bis 25 mm, Adapter für den Spiegelhalter oder Paneleinbau 120 cm Wetterschutzkappe; laut Oxford nicht für den Betrieb bei Regen gedacht ja 10 mA k. A. k. A.
Lampa USB-Fix Trek 38828 — Doppel-USB-Ladegerät für den Lenker, 5.400 mA, 12/24 V Preis prüfen 2× USB (Typ nicht angegeben) k. A. 5.400 mA k. A. 12/24 V Gabelkabelschuhe Lenkerklemme 21–32 mm 150 cm Ultraschall-Versiegelung, Schutzmembran in den Buchsen ja k. A. k. A. k. A.
OptiMate USB O-100 — SAE auf USB, 2.400 mA, Standby-Modus und Batteriemonitor Preis prüfen 1× USB (Typ nicht angegeben) k. A. 2.400 mA k. A. 12 V (Blei 12 V oder Lithium 12,8 V) 2-poliger SAE-Stecker an ein Batteriekabel k. A. 8 cm Dichtung und Kappe an der USB-Buchse k. A. k. A. Standby 1 h nach Motor aus oder sofort unter 12,4 V ja
BAAS USB12 Mini-USB-Bordsteckdose — 1 Buchse, 2,1 A, 12 V, IP54 Preis prüfen 1× USB (Typ nicht angegeben) k. A. 2.100 mA k. A. 12 V Batteriekabelschuhe 6 mm Kabelbinder an Lenker oder Rohr, Nut beidseitig im Gehäuse; Halter USH optional 120 cm IP54 ja k. A. k. A. k. A.
SW-Motech USB-Doppel-Ladebuchse mit Kabelbaum EMA.00.107.11300 — 2.000 mA, 12 V Preis prüfen 2× USB (Typ nicht angegeben) k. A. 2.000 mA k. A. 12 V abgedichteter Kabelbaum Befestigungsblech EMA.00.107.12300 nötig (separat) k. A. Gummidichtungen gegen Spritzwasser k. A. k. A. k. A. k. A.

Alle Maße und Angaben sind Herstellerangaben, sofern nicht als eigene Messung gekennzeichnet. Fehlende Werte stehen als „k. A.“ in der Tabelle.

Quellen: 10 von 10 Modellen mit Datenblatt

Alle Werte stammen von den Produktseiten der Hersteller (oxfordproducts.com, baas-parts.de, sw-motech.com, optimate1.com von TecMate, lampa.it), abgerufen am 11.10.2026, die Amazon-Lieferbarkeit geprüft am selben Tag; keine Eigenmessung. Der Ausgangsstrom ist die Herstellerangabe für alle Buchsen zusammen; bei SW-Motech bleibt offen, ob die 2.000 mA je Buchse gelten. Den Ruhestrom ohne angeschlossenes Gerät nennen nur Oxford (0,4 bis 10 mA) und OptiMate beim O-119 (etwa 1 mA), eine IP-Klasse nur BAAS beim USB12 (IP54), ein Schnellladeprotokoll nur BAAS beim USB18 (Quick Charge). Widersprüche: BAAS nennt beim USB12 im Text 2 A, im Datenblatt 2,1 A; OptiMate nennt beim O-108 in der Kopfzeile 2.400 mA, in der Spezifikation 3.300 mA. Ja/Nein-Felder sind nur gesetzt, wenn der Hersteller die Eigenschaft nennt oder ausdrücklich verneint; ein leeres Feld heißt „nicht angegeben“. Eine Einbauanleitung ersetzt der Datensatz nicht: Wie und wo angeschlossen wird, steht in der Anleitung des Herstellers und des Motorrads.

  1. BAAS USB18 USB-Twin-Bordsteckdose — 2× USB-C, 3,6 A, 12/24 V, abschaltbar baas-parts.de abgerufen 11.10.2026
  2. OptiMate USB O-119 — USB-A und USB-C, 3.300 mA, 180°-DIN-Stecker für Bordsteckdosen optimate1.com abgerufen 11.10.2026
  3. Oxford Slimline USB Type-A und Type-C 3.0 Amp Charging Kit EL118 — Lenkermontage 22–25 mm oxfordproducts.com abgerufen 11.10.2026
  4. Oxford USB Type A 3.0 Amp Charging Kit EL116 — Ladebuchse mit Ringösen für die Batterie oxfordproducts.com abgerufen 11.10.2026
  5. OptiMate USB O-108 — SAE auf USB, 3.300 mA, 150 cm Kabel, Batteriewächter optimate1.com abgerufen 11.10.2026
  6. Oxford Weatherproof Dual Port USB Charger EL102 — 2× USB-A, 5 V, 2 A, mit Sicherung oxfordproducts.com abgerufen 11.10.2026
  7. Lampa USB-Fix Trek 38828 — Doppel-USB-Ladegerät für den Lenker, 5.400 mA, 12/24 V lampa.it abgerufen 11.10.2026
  8. OptiMate USB O-100 — SAE auf USB, 2.400 mA, Standby-Modus und Batteriemonitor optimate1.com abgerufen 11.10.2026
  9. BAAS USB12 Mini-USB-Bordsteckdose — 1 Buchse, 2,1 A, 12 V, IP54 baas-parts.de abgerufen 11.10.2026
  10. SW-Motech USB-Doppel-Ladebuchse mit Kabelbaum EMA.00.107.11300 — 2.000 mA, 12 V sw-motech.com abgerufen 11.10.2026

Was die Tabellenwerte bedeuten

  • Ausgangsstrom gilt für alle Buchsen zusammen. Bei 5 V sind das rechnerisch 10 W (2.000 mA) bis 27 W (5.400 mA). Bei SW-Motech bleibt offen, ob die 2.000 mA je Buchse oder zusammen gelten.
  • Buchsen „Typ nicht angegeben“ heißt: Der Hersteller schreibt „USB“, aber nicht, ob A oder C. Das betrifft 5 der 10 Geräte.
  • Wasserschutz steht im Wortlaut des Herstellers. Einen IP-Code nennt nur BAAS: IP54 heißt nach IEC 60529 staubgeschützt und geschützt gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Kappen und Dichtungen ohne Code nennen keine Stufe nach der Norm.
  • Leere Felder heißen „nicht angegeben“, nicht „nicht vorhanden“.

Wasserdicht steht oft dran, eine IP-Klasse nur einmal

In den Datenblättern stehen Bauteile statt Prüfwerte: Silikonkappe bei Oxford, Gummidichtungen bei SW-Motech, Ultraschall-Versiegelung bei Lampa, Dichtung am Kabel bei OptiMate. Eine Schutzart nach IP-Code nennt nur BAAS beim USB12 (IP54). Oxford schreibt beim EL102 sogar ausdrücklich, dass das Gerät nicht für den Betrieb bei Regen gedacht ist.

Die Fallstricke

  • Ruhestrom nicht angegeben. Bei 6 von 10 Geräten fehlt die Zahl, darunter alle von SW-Motech, Lampa und BAAS.
  • Zubehör fehlt im Karton. Die SW-Motech-Buchse braucht laut Hersteller ein separates Befestigungsblech (EMA.00.107.12300). OptiMate O-100 und O-108 stecken an ein SAE-Batteriekabel, das erst im O-108KIT enthalten ist.
  • „Schnellladen“ ohne Protokoll. Oxford nennt es beim EL118, aber weder Quick Charge noch Power Delivery. Ein Protokoll nennt nur BAAS beim USB18 (Quick Charge); Power Delivery nennt keiner der fünf Hersteller.
  • Geteilter Strom. Beim OptiMate O-119 liefert USB-C allein 3.300 mA, mit USB-A zusammen wird der Strom geteilt.
  • Zahlen, die sich widersprechen. BAAS schreibt beim USB12 im Text 2 A, im Datenblatt 2,1 A. OptiMate nennt beim O-108 in der Kopfzeile 2.400 mA, in der Spezifikation 3.300 mA.

Was praktisch hilft

  1. Ruhestrom in Ah umrechnen. Milliampere mal Standstunden durch 1.000, dann mit dem Batterie-Etikett vergleichen. Über den Winter hält ein Erhaltungsladegerät die Batterie.
  2. Anschluss nach Anleitung, nicht nach Gefühl. Wo die Leitung angeschlossen wird, steht in der Anleitung des Herstellers und im Handbuch des Motorrads. Oxford liefert beim EL116 Ringösen für die Batteriepole, BAAS und Lampa Kabelschuhe, OptiMate beim O-119 einen Stecker für die vorhandene Bordsteckdose. Eine Elektrikanleitung ist das hier nicht; bei Zweifeln hilft die Werkstatt.
  3. Lenkerdurchmesser messen. Die Klemmen passen laut Hersteller für 21 bis 32 mm (Lampa), 22 bis 25 mm (Oxford EL118), bis 25 mm (Oxford EL102) oder 22 bis 28 mm (BAAS-Schraubhalter ZAH). Der Platz am Lenker ist knapp, wenn dort schon eine Handyhalterung oder ein Navi sitzt.
  4. Kabel zur Buchse passend kaufen. Oxford legt ausdrücklich kein Ladekabel bei. Für USB-A-Stecker an USB-C-Buchsen nennt BAAS den Adapter USB21.
  5. Kabelweg zum Gepäck einplanen. OptiMate legt das O-108 mit 150 cm Kabel bis in Tankrucksack oder Topcase aus, etwa für das Ladekabel eines Intercoms.

Was ich noch nicht weiß

  • Den Ruhestrom von 6 Geräten. Er müsste im Datenblatt stehen wie bei Oxford, weil er bei langer Standzeit über die Startfähigkeit entscheidet.
  • Die Leistung in Watt beim Schnellladen. Kein Hersteller nennt Watt, BAAS beim USB18 nur „3,6 A QC“. Ohne Watt bleibt offen, wie schnell ein Handy wirklich lädt.
  • Den Buchsentyp bei 5 Geräten. Bei BAAS USB12, SW-Motech, OptiMate O-100 und O-108 und Lampa steht nur „USB“. Er gehört in die Spezifikation, weil er bestimmt, welches Kabel passt.
  • Wie dicht die Buchsen ohne IP-Klasse sind. Bei den übrigen neun Geräten stehen Kappen, Dichtungen oder gar nichts, aber kein Prüfwert. Eine eigene Prüfung ist frühestens ab 2027 möglich, wenn ich selbst fahre.

Häufige Fragen

Welche USB Steckdose fürs Motorrad ist wasserdicht?

Eine Schutzart nach IP-Code nennt im Vergleich nur BAAS beim USB12, und zwar IP54. Die übrigen Hersteller beschreiben Bauteile statt Prüfwerte: Oxford eine spritzwassergeschützte Silikonkappe, SW-Motech Gummidichtungen an Buchse und Kabelbaum, Lampa eine Ultraschall-Versiegelung mit Membran in den Buchsen, OptiMate eine Dichtung, die das eingesteckte Kabel abdichtet. Oxford schreibt beim EL102 ausdrücklich, dass das Gerät nicht für den Betrieb bei Regen gedacht ist, die Kappe hält das Innere nur im geschlossenen Zustand trocken. Wer oft bei Regen fährt, achtet auf eine IP-Angabe im Datenblatt und schließt die Kappe nach jedem Laden.

Gibt es eine Motorrad USB-C Steckdose?

Ja, drei der zehn Geräte haben laut Hersteller eine USB-C-Buchse. Die BAAS USB18 hat zwei USB-C-Buchsen mit zusammen 3,6 A und Quick Charge, dazu einen Schalter, der beide komplett abschaltet. Die Oxford EL118 kombiniert USB-A und USB-C mit zusammen 3 A an einer Lenkerklemme für 22 bis 25 mm. Der OptiMate O-119 hat ebenfalls USB-A und USB-C mit 3.300 mA, wird aber nicht verkabelt, sondern in eine vorhandene DIN-Bordsteckdose gesteckt. Bei fünf weiteren Geräten schreibt der Hersteller nur „USB“, ohne Typ. Power Delivery nennt keiner der fünf Hersteller.

Entlädt eine USB Steckdose die Motorradbatterie?

Das hängt am Ruhestrom und am Anschluss. Oxford nennt Werte zwischen 0,4 mA beim EL116 und 10 mA beim EL102, wenn kein Gerät angeschlossen ist. Rechnerisch sind 10 mA in vier Monaten Winterpause 28,8 Ah, 0,4 mA dagegen 1,15 Ah. OptiMate schaltet beim O-100 eine Stunde nach Abstellen des Motors oder sofort unter 12,4 V ab, BAAS gibt der USB18 einen Schalter, der die Buchsen ganz trennt. Oxford empfiehlt beim EL102 den Anschluss an eine Leitung, die mit der Zündung schaltet. Sechs der zehn Hersteller nennen keinen Ruhestrom.

Wie viel Ampere hat eine USB Steckdose fürs Motorrad?

Im Vergleich reicht der Ausgangsstrom laut Hersteller von 2.000 mA (Oxford EL102, SW-Motech) bis 5.400 mA (Lampa USB-Fix Trek), jeweils für alle Buchsen zusammen. Dazwischen liegen 2.100 mA bei BAAS USB12, 2.400 mA bei OptiMate O-100, 3.000 mA bei Oxford EL116 und EL118, 3.300 mA bei OptiMate O-108 und O-119 und 3.600 mA bei BAAS USB18. Bei 5 V sind das rechnerisch 10 bis 27 W. Zwei Buchsen teilen sich den Strom: Beim O-119 liefert USB-C allein 3.300 mA, mit USB-A zusammen weniger je Buchse. Bei SW-Motech ist offen, ob die 2.000 mA je Buchse oder insgesamt gelten.

Wo schließt man eine USB Steckdose am Motorrad an?

Das legt die Anleitung des Herstellers fest, nicht dieser Vergleich. Laut Produktseiten gibt es drei Wege: Ringösen oder Kabelschuhe an die Batteriepole wie bei Oxford EL116, BAAS und Lampa, ein SAE-Stecker an ein Batteriekabel wie bei OptiMate O-100 und O-108 oder ein DIN-Stecker in die vorhandene Bordsteckdose wie beim OptiMate O-119 für BMW, Triumph und Ducati Multistrada. Oxford empfiehlt beim EL102 eine über die Zündung geschaltete Leitung, damit die Buchse bei abgestelltem Motorrad keinen Strom zieht. Sicherungen liegen bei Oxford, BAAS und Lampa bei oder sind eingebaut. Bei Zweifeln am Bordnetz übernimmt das die Werkstatt.

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Ich betreibe zweitaktgeber.de und sammle hier, was Führerscheinrecht, Normen und Hersteller zum Motorradfahren wirklich sagen – jede Zahl mit Quelle und Prüfdatum. Den Motorradführerschein mache ich 2027; bis dahin stammen alle Angaben aus Gesetzestexten, Normen und Herstellerdaten, nicht aus eigener Erfahrung.