125er Enduro und Supermoto: 5 Modelle für A1 und B196 nach Herstellerdaten – 828 bis 900 mm Sitzhöhe

Alle Werte stammen von den deutschen Herstellerseiten und den dort verlinkten Datenblättern, abgerufen am 11.10.2026; das Prüfdatum steht in jeder Tabellenzeile. Keine Eigenmessung, keine Probefahrt. Wie ich prüfe, steht unter Methodik.

KTM gibt für die 125 SMC R und die 125 Enduro R dieselben Motordaten an, 15 PS und 11,5 Nm. Die Supermoto wiegt vollgetankt 152 kg und sitzt 860 mm hoch, die Enduro 158 kg und 890 mm. Mehr Geländemodelle für A1 und B196 hat die Datenbank derzeit nicht: dazu kommen die Yamaha WR125R und zwei Elektromodelle von Zero.

Ausgewertet habe ich alle fünf Modelle mit der Bauform Enduro oder Supermoto und der Klasse A1. Eine Rangliste gibt es hier nicht, nur die Zahlen.

Die Kernzahl: 860 bis 890 mm, rund 70 bis 100 mm über dem typischen 125er

Der Median aller 36 125er mit Verbrennungsmotor in der Datenbank liegt bei 792,5 mm Sitzhöhe. Die drei Verbrenner unter den Geländemodellen sitzen 860 bis 890 mm hoch, 67,5 bis 97,5 mm darüber. Die elektrische Zero XE hat 900 mm, die Zero DS 828 mm.

Wert 3 Verbrenner (KTM, Yamaha) 2 Elektro (Zero)
Sitzhöhe 860 bis 890 mm 828 und 900 mm
Gewicht 138 bis 158 kg (fahrbereit) 101 und 239 kg (leer)
Leistung 10,7 kW (Yamaha), KTM nur 15 PS 11 kW Dauerleistung (DS), XE nur 15,5 kW Spitze
Preis (UVP) 4.699 bis 5.399 € 6.600 und 17.660 €

Alle fünf Modelle mit Herstellerdaten

Die WR125R ist mit 138 kg fahrbereit die leichteste der drei Verbrenner und die einzige mit kW-Angabe. Rechnerisch reichen ihre 8,1 l Tank bei 2,3 l/100 km für 352 km; KTM nennt keinen Verbrauch. Yamaha führt die WR125R unter „Adventure“, KTM die Enduro R unter „Dual Sport“.

ModellSitzhöheLeistung in kWLeistung in PSGewichtGewicht laut HerstellerTankinhaltABSPreis (UVP Hersteller)Geprüft amQuelle
Zero Motorcycles DS (11 kW)828 mm11 kW15 PS239 kgLeergewichtk. A.Bosch Base MSC mit kombiniertem Bremssystem (eCBS) und Offroad-Modus17.660 €11.10.2026zeromotorcycles.com
KTM 125 SMC R860 mmk. A.15 PS152 kgvollgetankt9 lABS mit Supermoto-ABS5.299 €11.10.2026ktm.com
Yamaha WR125R875 mm10,7 kW15 PS138 kgfahrfertig, vollgetankt8,1 lEinkanal-ABS vorne4.699 €11.10.2026yamaha-motor.eu
KTM 125 Enduro R890 mmk. A.15 PS158 kgvollgetankt9 lABS mit Offroad-ABS, abschaltbar5.399 €11.10.2026ktm.com
Zero Motorcycles XE900 mmk. A.k. A.101 kgLeergewichtk. A.k. A.6.600 €11.10.2026zeromotorcycles.com

Werte laut Hersteller (deutsche Herstellerseite, Modelljahr wie angegeben), je Zeile mit Prüfdatum. „k. A.“: Der Hersteller nennt den Wert nicht. Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers; ob Überführung und Nebenkosten enthalten sind, unterscheidet sich je Hersteller (Quelle). Leistungsgewicht gerechnet mit dem Herstellergewicht — bei Trocken- oder Leergewicht nicht mit dem fahrbereiten Gewicht vergleichbar.

Was die Tabellenwerte bedeuten

  • Leistung ist der kW-Wert laut Hersteller, bei der Zero DS die Dauerleistung. „k. A.“ bei KTM (nur PS) und bei der Zero XE (nur Spitzenleistung).
  • Gewicht bei KTM vollgetankt (ohne Kraftstoff 145 und 152 kg), bei Yamaha fahrfertig, bei Zero Leergewicht.
  • Preis ist die UVP: bei KTM der Listenpreis zuzüglich 495 € Überführung, bei Yamaha zuzüglich 300 €, bei Zero inklusive Transport und Batterieentsorgungsgebühr.

A1 und B196: dieselben Grenzen für Gelände und Straße

Für beide Wege gelten 125 cm³, 11 kW und 0,1 kW/kg. Über den A1-Führerschein ab 16 oder mit der Schlüsselzahl B196 zur Klasse B, dann nur im Inland.

Führerscheinklasse A1 · geprüft am 15.10.2026

  • 125 cm³ · 11 kW · 0,1 kW/kg — Die Klasse A1 gilt für Krafträder (auch mit Beiwagen) mit bis zu 125 cm³ Hubraum, höchstens 11 kW und einem Verhältnis von Leistung zu Gewicht von höchstens 0,1 kW/kg sowie für dreirädrige Kraftfahrzeuge mit symmetrisch angeordneten Rädern bis 15 kW. gilt seit 19.01.2013 · gesetze-im-internet.de
  • 16 Jahre — Das Mindestalter für A1 beträgt 16 Jahre. gesetze-im-internet.de
  • enthält AM — A1 schließt die Klasse AM ein. gesetze-im-internet.de
  • Grundstoff 12 DS (6 mit Vorbesitz) + Zusatzstoff 4 DS — Der theoretische Unterricht umfasst mindestens 12 Doppelstunden Grundstoff (6 bei vorhandener Fahrerlaubnis) und 4 Doppelstunden Zusatzstoff für A1. gesetze-im-internet.de
  • 5 + 4 + 3 = 12 × 45 Min. — Beim Ersterwerb von A1 sind mindestens 12 besondere Ausbildungsfahrten zu je 45 Minuten vorgeschrieben: 5 Überland, 4 Autobahn und 3 bei Dämmerung oder Dunkelheit. gesetze-im-internet.de
  • 70 Min. (30 Min. Fahrzeit) — Die praktische Prüfung A1 dauert mindestens 70 Minuten, davon 30 Minuten reine Fahrzeit. Das Prüfungsfahrzeug muss ein A1-Kraftrad ohne Beiwagen mit höchstens 11 kW, höchstens 0,1 kW/kg Leistung/Leermasse, mindestens 90 km/h und – mit Verbrennungsmotor – mindestens 120 cm³ sein. gesetze-im-internet.de
  • Schlüsselzahl 79.05 — Die Schlüsselzahl 79.05 steht für Krafträder der Klasse A1 mit einem Leistungsgewicht von mehr als 0,1 kW/kg. gesetze-im-internet.de
  • Aufstieg A1 → A2 nach 2 Jahren — Nach mindestens zwei Jahren Besitz der Klasse A1 genügt für die Erweiterung auf A2 eine praktische Prüfung (Aufstieg); die Ausbildungsvorschriften gelten dann nicht. gesetze-im-internet.de
  • FeV: keine Regel für Elektromotoren — Die FeV legt nicht fest, welche Leistung bei einem Elektromotor für die 11-kW-Grenze der Klasse A1 gilt: § 6 FeV spricht nur von einer „Motorleistung von nicht mehr als 11 kW“; die Wörter „Elektromotor“ und „Nenndauerleistung“ kommen in § 6 FeV nicht vor. gesetze-im-internet.de
  • L3e-A1: E-Motor ≤ 11 kW Nenndauerleistung — Für die EU-Fahrzeugklasse L3e-A1 (Kraftrad mit niedriger Leistung) gelten höchstens 125 cm³ Hubvolumen, höchstens 11 kW „maximale Nenndauerleistung oder Nutzleistung“ und höchstens 0,1 kW/kg. Grundlage der Leistungsgrenzen ist bei Elektroantrieb die maximale Nenndauerleistung, bei Verbrennungsmotoren die maximale Nutzleistung; als Gewicht gilt die Masse in fahrbereitem Zustand. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • 30-Minuten-Leistung — Die maximale Nenndauerleistung ist laut EU-Fahrzeugrecht die maximale Leistung über 30 Minuten an der Abtriebswelle eines Elektromotors nach der UN-ECE-Regelung Nr. 85. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • Messung nach UN-R 85 (30 Min., ausnahmsweise 15 Min.) — Bei der Typgenehmigung wird bei reinen Elektroantrieben das maximale Drehmoment und die maximale 30-Minuten-Leistung nach UN-ECE-Regelung Nr. 85 gemessen. Abweichend darf die höchste Fünfzehn-Minuten-Geschwindigkeit verwendet werden, wenn das Fahrzeug die Dreißig-Minuten-Geschwindigkeit technisch nicht erreicht. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • Spitzenleistung: keine Grenze für L3e — Die kurzzeitige Spitzenleistung eines Elektromotors ist nicht die Grundlage der Leistungsklassen. Eine Obergrenze für die Spitzenleistung (höchstens das 1,6-Fache der Nenndauerleistung) schreibt Anhang X der Verordnung (EU) Nr. 134/2014 nur für Fahrzeuge mit Pedalantrieb der Klasse L1e vor, nicht für Krafträder der Klasse L3e. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • CoC: 15-/30-Minuten-Leistung (Elektro) — In der Übereinstimmungsbescheinigung (CoC) eines Fahrzeugs der Klasse L steht bei Verbrennungsmotoren die „Nennleistung“, bei Elektromotoren die „15-/30-Minuten-Leistung“ in kW; bei mehreren Elektromotoren als Summe aller Motoren. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • Feld P.2 = 30-Minuten-Leistung (Elektro) — In der Zulassungsbescheinigung Teil I steht die Leistung in Feld P.2 („Nennleistung in kW“). Bei Elektrofahrzeugen übernimmt die Zulassungsbehörde dort die „Höchste 30 Minuten Leistung“ aus dem CoC; bei Fahrzeugen der Klasse L kann es auch die „15 Minuten Leistung“ sein. Feld P.4 (Nenndrehzahl) wird mit einem Strich gesperrt, z. B. „75/-“. Das Leistungsgewicht in Feld Q ist bei Krafträdern immer einzutragen. kba.de
  • ab 26.11.2029: „maximale Nutzleistung“ — Die neue EU-Führerscheinrichtlinie (EU) 2025/2205 beschreibt A1 mit einer „maximalen Nutzleistung von bis zu 11 kW“ statt „Motorleistung“; eine eigene Regel für Elektromotoren enthält auch sie nicht. Die Mitgliedstaaten müssen sie bis 26.11.2028 umsetzen und ab 26.11.2029 anwenden; bis dahin bleibt in Deutschland § 6 FeV maßgeblich. gilt seit 25.11.2025 · eur-lex.europa.eu
  • E-Prüfungsfahrzeug ≥ 0,08 kW/kg — Wird die praktische A1-Prüfung auf einem Elektro-Kraftrad abgelegt, muss dessen Verhältnis von Leistung zu Leermasse mindestens 0,08 kW/kg betragen; der Mindesthubraum von 120 cm³ gilt nur für Prüfungsfahrzeuge mit Verbrennungsmotor. gesetze-im-internet.de

Zero nennt für beide Modelle „A1/B196“. Bei der DS rechnet sich das nur mit der Dauerleistung: 11 kW auf 239 kg sind 0,046 kW/kg, mit 45 kW Spitze wären es 0,19. Wie Dauer- und Spitzenleistung zu lesen sind, steht beim Elektro-Motorrad mit 125er-Führerschein.

ABS ist Pflicht, die Enduro-Ausnahme greift bei keinem Verbrenner

Neue Krafträder der EU-Klasse L3e-A1, also die 125er, brauchen ABS oder eine Kombibremse. Ausgenommen sind Enduros nach eigener Typgenehmigungsklasse, unter anderem mit mindestens 900 mm Sitzhöhe und höchstens 140 kg fahrbereit.

ABS-Pflicht für neue Motorräder (EU-Klasse L3e) · geprüft am 15.10.2026

  • L3e-A1: ABS oder Kombibremse — Neue Krafträder der Unterklasse L3e-A1 (bis 125 cm³, 11 kW, 0,1 kW/kg) müssen nach Wahl des Herstellers ein Antiblockiersystem (ABS), ein kombiniertes Bremssystem oder beides haben. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • L3e-A2/A3: ABS — Neue Krafträder der Unterklassen L3e-A2 und L3e-A3 müssen ein Antiblockiersystem haben. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • Einstufung nach Leistung — Maßgeblich für die Einstufung als L3e-A2 oder L3e-A3 ist die Leistung, nicht der Hubraum: L3e-A2 umfasst Krafträder bis 35 kW und 0,2 kW/kg, die nicht unter L3e-A1 fallen; L3e-A3 alle übrigen. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • Ausnahmen: Enduro, Trial, Beiwagen — Ausgenommen von der Pflicht sind Enduro-Krafträder (L3e-AxE: unter anderem Sitzhöhe ab 900 mm, Bodenfreiheit ab 310 mm, höchstens 140 kg fahrbereit, kein Beifahrersitz) und Trial-Krafträder (L3e-AxT) sowie Krafträder mit Beiwagen (L4e). gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • neue Typen 01.01.2016 · alle 01.01.2017 — Die Pflicht gilt für neue Fahrzeugtypen seit dem 1. Januar 2016 und für bestehende Fahrzeugtypen seit dem 1. Januar 2017. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • Begriffe ABS und Kombibremse — Ein Antiblockiersystem erkennt Radschlupf und regelt selbsttätig den Bremsdruck, um den Schlupf zu begrenzen. Ein kombiniertes Bremssystem betätigt bei L1e und L3e mit einem einzigen Bedienelement mindestens zwei Bremsen an verschiedenen Rädern. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • L1e: keine ABS-Pflicht nach Anhang VIII — Für Kleinkrafträder der Klasse L1e schreibt Anhang VIII kein verbessertes Bremssystem vor; die Pflicht betrifft nur L3e. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • Prüfung nach UN-R 78 — Die Bremsprüfungen für Krafträder der Klasse L3e – einschließlich ABS und Kombibremse, falls verbaut – richten sich nach der UN-Regelung Nr. 78. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • Stand 02.08.2026: weiter ABS oder CBS — Die EU-Kommission sollte bis 31.12.2019 berichten, ob für L3e-A1-Krafträder ein ABS – ergänzt um eine Kombibremse – verpflichtend werden soll. In der konsolidierten Fassung der Verordnung vom 02.08.2026 ist Anhang VIII unverändert: Für L3e-A1 gilt weiter ABS oder Kombibremse nach Wahl des Herstellers. eur-lex.europa.eu

KTM SMC R und Enduro R (860 und 890 mm) sowie die WR125R (875 mm) liegen unter 900 mm Sitzhöhe; alle drei haben laut Hersteller ABS. KTM nennt ein Supermoto-ABS bzw. ein abschaltbares Offroad-ABS, Yamaha ein Einkanal-ABS vorne.

Zwei oder drei Geländemodelle direkt nebeneinander

Der Motorrad-Vergleich zeigt alle Felder und rechnet die Sitzhöhe gegen die eigene Schrittlänge.

cm, barfuß gemessen

Zwei Modelle wählen, dann erscheint der Vergleich.

Womit gerechnet wird
  • Alle Werte von den deutschen Herstellerseiten, je Modell mit Prüfdatum und Quelle. „k. A.“ heißt: Der Hersteller nennt den Wert nicht. Nichts davon ist geschätzt oder selbst gemessen.
  • Gewicht ist das Gewicht, das der Hersteller angibt — meist fahrfertig mit vollem Tank (Art steht in der Zeile). Hersteller messen nicht alle gleich; Unterschiede unter etwa fünf Kilogramm sagen wenig.
  • Leistungsgewicht = Leistung in kW geteilt durch das Herstellergewicht, rechnerisch.
  • A2-Prüfung mit den Grenzen aus der Führerscheinregel: höchstens 35 kW, höchstens 0,2 kW je kg, gedrosselt höchstens von doppelter Leistung. Maßgeblich ist am Ende der Eintrag in den Fahrzeugpapieren.
  • Sitzhöhe minus Schrittlänge ist nur ein Anhaltspunkt: Wie gut man auf den Boden kommt, hängt auch von Sitzbreite, Federung und Stiefelsohle ab. Probesitzen ersetzt es nicht.
  • Die Auswahl steht nach „Vergleich teilen“ im Link — gespeichert wird nichts.

Kleiner und größer: 50er für AM, 400er für A2

Für AM stehen Beta RR 2T 50 und RR Motard sowie Rieju MRT 50 und MRT 50 SM in der Datenbank, 870 bis 890 mm hoch und je 85 kg trocken; mehr bei den 50ern. Für A2 reicht die Spanne von 860 bis 925 mm:

ModellSitzhöheLeistung in kWGewichtGewicht laut HerstellerPreis (UVP Hersteller)Geprüft amQuelle
KTM 390 SMC R860 mmk. A.161 kgvollgetankt6.149 €08.10.2026ktm.com
Kawasaki KLE500870 mm33,4 kW194 kgfahrfertig (voller Tank über 90 %, inkl. Werkzeugsatz)6.495 €11.10.2026kawasaki.de
KTM 390 Enduro R890 mmk. A.165 kgvollgetankt6.299 €08.10.2026ktm.com
Suzuki DR-Z4SM890 mm28 kW154 kgLeergewicht fahrfertig vollgetankt8.999 €11.10.2026motorrad.suzuki.de
Suzuki DR-Z4S920 mm28 kW151 kgLeergewicht fahrfertig vollgetankt8.999 €11.10.2026motorrad.suzuki.de
Voge 300 Rally925 mm21 kW158 kgGewicht fahrfertig4.499 €11.10.2026voge-germany.de

Werte laut Hersteller (deutsche Herstellerseite, Modelljahr wie angegeben), je Zeile mit Prüfdatum. „k. A.“: Der Hersteller nennt den Wert nicht. Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers; ob Überführung und Nebenkosten enthalten sind, unterscheidet sich je Hersteller (Quelle). Leistungsgewicht gerechnet mit dem Herstellergewicht — bei Trocken- oder Leergewicht nicht mit dem fahrbereiten Gewicht vergleichbar.

Einzelheiten zu den KTM-Modellen stehen bei der KTM 390 SMC R und der KTM 390 Enduro R.

Die Fallstricke

  • KTM nennt nur PS. 15 PS sind rechnerisch rund 11 kW. Weil PS-Angaben gerundet sind, zeigt das nicht, wie nah der Motor an der Grenze liegt.
  • Listenpreis und Aktionspreis. Beim Abruf zeigte KTM für SMC R und Enduro R Aktionspreise von 4.699 und 4.799 €; in der Tabelle steht der Listenpreis.
  • Leergewicht bei Zero. Die 101 kg der XE und die 239 kg der DS sind nicht neben vollgetankten Verbrennern vergleichbar.
  • Nur eine 125er-Supermoto. In der Datenbank steht bisher nur die KTM 125 SMC R; weitere Modelle nehme ich erst nach Prüfung der deutschen Herstellerseite auf.

Was praktisch hilft

  1. Probesitzen mit Stiefeln, weil alle drei Verbrenner 860 mm und mehr haben; einen Zubehörsitz nennt unter den fünf nur Zero für die DS (805 mm).
  2. Preise auf einen Nenner bringen: WR125R mit Nebenkosten 4.999 €, KTM 125 SMC R 5.794 €, KTM 125 Enduro R 5.894 €, jeweils zum Listenpreis.
  3. Ausrüstung fürs Gelände nach Norm wählen: Motocross-Helm, Motocross-Stiefel; für die Supermoto auf der Straße Spiegel und Kennzeichenhalter mit Genehmigung für die Straße.

Was ich noch nicht weiß

  • Der kW-Wert und der Verbrauch der beiden KTM. Beides gehört in die technischen Daten; ohne Verbrauch fehlt die Reichweite.
  • Dauerleistung und ABS der Zero XE. Das deutsche Datenblatt nennt nur 15,5 kW Spitze und kein ABS; ob sie als Enduro von der ABS-Pflicht ausgenommen ist, steht dort nicht.
  • Die Bodenfreiheit aller fünf. Die Datenbank hat dafür kein Feld, obwohl sie fürs Gelände und für die Enduro-Ausnahme zählt.

Häufige Fragen

Welche 125er Supermoto gibt es?

In der Datenbank steht bisher eine: die KTM 125 SMC R, Modelljahr 2026, mit 15 PS, 152 kg vollgetankt, 860 mm Sitzhöhe und 9 l Tank. Ihr Listenpreis beträgt 5.299 € plus 495 € Überführung; beim Abruf am 11.10.2026 zeigte KTM einen Aktionspreis von 4.699 €. Die Enduro-Schwester 125 Enduro R hat laut KTM dieselben Motordaten. Weitere 125er-Supermotos nehme ich erst auf, wenn ich die deutsche Herstellerseite geprüft habe. Für A2 gibt es die KTM 390 SMC R und die Suzuki DR-Z4SM, für AM die Beta RR Motard 50 und die Rieju MRT 50 SM.

Was kostet eine 125er Enduro?

Laut Hersteller-UVP kostet die Yamaha WR125R 4.699 €, mit 300 € Nebenkosten 4.999 €. Die KTM 125 Enduro R hat einen Listenpreis von 5.399 € zuzüglich 495 € Überführung, beim Abruf galt ein Aktionspreis von 4.799 €. Elektrisch kostet die Zero XE 6.600 €, die Zero DS 17.660 €, beide inklusive Transport und Batterieentsorgungsgebühr. Günstiger als die WR125R ist keines der fünf, teurer als die Zero DS ebenfalls keines. Gebrauchtpreise werte ich nicht aus. Zur Anschaffung kommen Führerschein, Helm und Bekleidung; die Führerscheinkosten für A1 rechnet der Kosten-Rechner.

Darf man eine 125er Enduro mit B196 fahren?

Ja, wenn sie höchstens 125 cm³, 11 kW und 0,1 kW/kg hat, denn die Schlüsselzahl 196 zur Klasse B erlaubt dieselben Krafträder wie A1, allerdings nur im Inland. Voraussetzung sind mindestens 25 Jahre, Klasse B seit fünf Jahren und eine Fahrerschulung ohne Prüfung. Alle fünf Modelle dieser Seite sind laut Hersteller bzw. nach ihren Daten A1-Krafträder: Yamaha nennt 10,7 kW, KTM 15 PS, Zero für DS und XE ausdrücklich „A1/B196“. Bei der Zero DS gilt das mit 11 kW Dauerleistung, die Spitzenleistung liegt bei 45 kW.

Wie hoch ist die Sitzhöhe einer 125er Enduro?

Laut Hersteller 875 mm bei der Yamaha WR125R und 890 mm bei der KTM 125 Enduro R, die Supermoto KTM 125 SMC R hat 860 mm. Die elektrische Zero XE liegt bei 900 mm, die Zero DS bei 828 mm, mit niedriger Zubehörsitzbank bei 805 mm. Zum Vergleich: Der Median aller 36 125er mit Verbrennungsmotor in der Datenbank liegt bei 792,5 mm. Wie weit die Füße auf den Boden kommen, hängt außerdem von Sitzbreite, Einfedern und Stiefelsohle ab; Probesitzen bleibt deshalb nötig.

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Ich betreibe zweitaktgeber.de und sammle hier, was Führerscheinrecht, Normen und Hersteller zum Motorradfahren wirklich sagen – jede Zahl mit Quelle und Prüfdatum. Den Motorradführerschein mache ich 2027; bis dahin stammen alle Angaben aus Gesetzestexten, Normen und Herstellerdaten, nicht aus eigener Erfahrung.