Honda CB125F: 1,4 Liter auf 100 km, 117 kg vollgetankt und 2.750 € – die sparsamste 125er der Datenbank nach Herstellerdaten

Honda nennt für die CB125F 1,4 Liter auf 100 Kilometer, weniger als jeder andere Hersteller für irgendein Modell der Datenbank. Mit 8 kW bleibt sie 3 kW unter der Grenze der Klasse A1, und mit 2.750 € ab Werk ist sie das günstigste Honda-Motorrad, das hier steht.

Alle Modellwerte laut deutscher Honda-Seite, abgerufen am 11.10.2026 und am 15.10.2026 gegengelesen, die Führerscheinregeln aus der Fahrerlaubnis-Verordnung. Keine Probefahrt, keine Eigenmessung, kein Testurteil. Wie ich prüfe, steht unter Methodik.

Honda CB125F · Naked Bike · geprüft am 16.10.2026

Leistung in kW8 kW
Leistung in PS11 PS
Leistung ungedrosseltk. A.
Drehmoment11 Nm
Hubraum124 cm³
Zylinder1
Gewicht117 kg
Gewicht laut Herstellervollgetankt
Leistungsgewicht (gerechnet)0,068 kW/kg
Sitzhöhe790 mm
Sitzhöhe mit Zubehörk. A.
Tankinhalt11 l
Verbrauch laut Hersteller1,4 l/100 km
Zuladung170 kg
ABSCBS
EndantriebKette
Höchstgeschwindigkeit laut Hersteller95 km/h
Preis (UVP Hersteller)2.750 €

Kombibremse (CBS) laut Hersteller, ABS nicht angegeben.

Quelle: honda.de. Leistungsgewicht rechnerisch aus Leistung und Herstellergewicht.

Die Kernzahl: 1,4 Liter auf 100 km, rechnerisch 786 km mit einem Tank

Unter allen Modellen der Datenbank mit Verbrauchsangabe folgen Dax 125, Monkey 125 und MSX125 Grom von Honda mit 1,5 l. Aus 11 l Tank und 1,4 l/100 km ergeben sich rechnerisch 786 km; eine Rechnung, keine Honda-Angabe. Einen Messzyklus nennt Honda für den Verbrauch nicht, nur für die CO2-Angabe (WMTC).

Das Leistungsgewicht liegt bei gerechnet 0,068 kW/kg (8 kW geteilt durch 117 kg vollgetankt). Laut Honda hat die aktuelle Version einen luftgekühlten Einzylinder, ein Fünfganggetriebe, ein TFT-Farbdisplay mit Honda RoadSync, eine USB-C-Buchse und LED-Licht.

Die CB125F neben CB125R, Grom, Monkey und Dax

Alle fünf Honda-Modelle haben 124 bzw. 125 cm³. Die CB125F ist das einzige mit Kombibremse statt ABS, hat mit 11 l den größten Tank der fünf und kostet 1.430 € weniger als die Grom, das nächstgünstige Modell.

ModellLeistung in kWGewichtSitzhöheTankinhaltVerbrauch laut HerstellerABSPreis (UVP Hersteller)Geprüft amQuelle
Honda CB125F8 kW117 kg790 mm11 l1,4 l/100 kmCBS2.750 €16.10.2026honda.de
Honda CB125R11 kW130 kg816 mm10,2 l2,2 l/100 kmABS vorne und hinten5.100 €11.10.2026honda.de
Honda MSX125 Grom7,3 kW103 kg761 mm6 l1,5 l/100 kmABS vorne4.180 €11.10.2026honda.de
Honda Monkey 1256,9 kW105 kg776 mm5,6 l1,5 l/100 kmABS vorne4.590 €11.10.2026honda.de
Honda Dax 1256,9 kW107 kg775 mm3,8 l1,5 l/100 kmEinkanal-ABS4.790 €11.10.2026honda.de

Werte laut Hersteller (deutsche Herstellerseite, Modelljahr wie angegeben), je Zeile mit Prüfdatum. „k. A.“: Der Hersteller nennt den Wert nicht. Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers; ob Überführung und Nebenkosten enthalten sind, unterscheidet sich je Hersteller (Quelle). Leistungsgewicht gerechnet mit dem Herstellergewicht — bei Trocken- oder Leergewicht nicht mit dem fahrbereiten Gewicht vergleichbar.

Die CB125R hat 3 kW mehr, ABS an beiden Rädern und 10 kg mehr Zuladung, kostet ab Werk aber 2.350 € mehr. Grom und Monkey 125 sind leichter und sitzen tiefer, haben aber ABS nur vorne und kleinere Tanks.

Gegen Mash, Brixton, Benelli und Suzuki

Ausgewählt habe ich Naked Bikes der Datenbank mit 125 cm³ und einem Listenpreis unter 3.800 €. Die Reihenfolge ist keine Wertung; alle weiteren stehen bei den 125er-Motorrädern.

ModellLeistung in kWGewichtGewicht laut HerstellerSitzhöheTankinhaltVerbrauch laut HerstellerABSPreis (UVP Hersteller)Geprüft amQuelle
Honda CB125F8 kW117 kgvollgetankt790 mm11 l1,4 l/100 kmCBS2.750 €16.10.2026honda.de
Mash Seventy 1258,2 kW127 kgGewicht (Art nicht angegeben)760 mm12 l2,4 l/100 kmCBS (kein ABS genannt)2.499 €11.10.2026mashmotor.de
Brixton Crossfire 125 XS8,3 kW111 kgEigengewicht fahrbereit760 mm11 l2 l/100 kmCBS (kein ABS genannt)2.799 €11.10.2026brixton-motorcycles.com
Brixton Cromwell 1258,4 kW134 kgEigengewicht fahrbereit770 mm14 l2,3 l/100 kmABS (alternativ mit CBS erhältlich)3.199 €11.10.2026brixton-motorcycles.com
Benelli BN 1258,2 kW142 kgLeergewicht (Datenblatt nennt Leergewicht und Trockengewicht je 142 kg)770 mm13,5 l2 l/100 kmk. A.3.269 €11.10.2026benelli.com
Suzuki GSX-S12511 kW135 kgLeergewicht fahrfertig vollgetankt785 mm11 l2,4 l/100 kmk. A.3.790 €11.10.2026motorrad.suzuki.de

Werte laut Hersteller (deutsche Herstellerseite, Modelljahr wie angegeben), je Zeile mit Prüfdatum. „k. A.“: Der Hersteller nennt den Wert nicht. Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers; ob Überführung und Nebenkosten enthalten sind, unterscheidet sich je Hersteller (Quelle). Leistungsgewicht gerechnet mit dem Herstellergewicht — bei Trocken- oder Leergewicht nicht mit dem fahrbereiten Gewicht vergleichbar.

Mit 790 mm sitzt die CB125F in dieser Gruppe am höchsten, die anderen liegen zwischen 760 und 785 mm. Leichter ist nur die Brixton Crossfire 125 XS mit 111 kg fahrbereit. Eine Zuladung nennen nur Honda und Suzuki, je 170 kg. Die Gewichtsarten unterscheiden sich: Mash nennt keine Art, Benelli ein Leergewicht.

Modell UVP laut Hersteller Mit Überführung bzw. Nebenkosten
Honda CB125F 2.750 € ab Werk 3.279 €
Mash Seventy 125 2.499 € ohne Lieferkosten 2.779 €
Brixton Crossfire 125 XS 2.799 € inkl. Herstellernebenkosten 2.799 €
Brixton Cromwell 125 3.199 € mit ABS k. A.
Benelli BN 125 3.269 € inkl. Nebenkosten 3.269 €
Suzuki GSX-S125 3.790 € ohne Überführung 4.209 €

CB125F, CB125R und GSX-S125 mit Schrittlänge nebeneinander

Der Motorrad-Vergleich zieht die barfuß gemessene Schrittlänge von der Sitzhöhe ab. Sitzbreite, Federung und Stiefelsohle verschieben das Ergebnis.

cm, barfuß gemessen

Zwei Modelle wählen, dann erscheint der Vergleich.

Womit gerechnet wird
  • Alle Werte von den deutschen Herstellerseiten, je Modell mit Prüfdatum und Quelle. „k. A.“ heißt: Der Hersteller nennt den Wert nicht. Nichts davon ist geschätzt oder selbst gemessen.
  • Gewicht ist das Gewicht, das der Hersteller angibt — meist fahrfertig mit vollem Tank (Art steht in der Zeile). Hersteller messen nicht alle gleich; Unterschiede unter etwa fünf Kilogramm sagen wenig.
  • Leistungsgewicht = Leistung in kW geteilt durch das Herstellergewicht, rechnerisch.
  • A2-Prüfung mit den Grenzen aus der Führerscheinregel: höchstens 35 kW, höchstens 0,2 kW je kg, gedrosselt höchstens von doppelter Leistung. Maßgeblich ist am Ende der Eintrag in den Fahrzeugpapieren.
  • Sitzhöhe minus Schrittlänge ist nur ein Anhaltspunkt: Wie gut man auf den Boden kommt, hängt auch von Sitzbreite, Federung und Stiefelsohle ab. Probesitzen ersetzt es nicht.
  • Die Auswahl steht nach „Vergleich teilen“ im Link — gespeichert wird nichts.

Mit B196 ab 25 Jahren, mit A1 ab 16

Mit 124 cm³, 8 kW und gerechnet 0,068 kW/kg liegt die CB125F in den Grenzen der Klasse A1 und der Schlüsselzahl 196. Für B196 genügen Autoführerschein und Fahrerschulung ohne Prüfung; die Eintragung gibt es ab 25 Jahren, und sie gilt nur in Deutschland.

Schlüsselzahl B196 (125er mit Autoführerschein) · geprüft am 15.10.2026

  • 125 cm³ · 11 kW · 0,1 kW/kg, nur Inland — Mit der Schlüsselzahl 196 berechtigt die Klasse B im Inland zum Führen von Krafträdern (auch mit Beiwagen) mit bis zu 125 cm³, höchstens 11 kW und höchstens 0,1 kW/kg. gilt seit 31.12.2019 · gesetze-im-internet.de
  • B seit 5 Jahren, ab 25 Jahren — Die Schlüsselzahl 196 wird nur eingetragen, wenn die Klasse B seit mindestens fünf Jahren besessen wird; das Mindestalter beträgt 25 Jahre. gilt seit 31.12.2019 · gesetze-im-internet.de
  • 9 × 90 Min. (4 Theorie + 5 Praxis) — Voraussetzung ist eine Fahrerschulung in einer Fahrschule von mindestens neun Unterrichtseinheiten zu je 90 Minuten: mindestens vier Einheiten Theorie und mindestens fünf Einheiten Fahrpraxis, die praktische Schulung nur einzeln. gilt seit 31.12.2019 · gesetze-im-internet.de
  • keine Prüfung — § 6b FeV verlangt für die Eintragung eine Fahrerschulung und deren Nachweis bei der Fahrerlaubnisbehörde; eine Fahrerlaubnisprüfung sieht die Vorschrift nicht vor. gilt seit 31.12.2019 · gesetze-im-internet.de
  • höchstens 1 Jahr — Zwischen dem Abschluss der Fahrerschulung und der Eintragung der Schlüsselzahl 196 darf höchstens ein Jahr liegen. gilt seit 31.12.2019 · gesetze-im-internet.de
  • A1-Prüfungsfahrzeug — Geschult wird auf einem Kraftrad, das den Anforderungen an ein A1-Prüfungsfahrzeug entspricht, mit einer technischen Einrichtung zur Kommunikation mit dem Fahrlehrer. gilt seit 31.12.2019 · gesetze-im-internet.de
  • Schlüsselzahl 196 — Im Führerschein steht die Schlüsselzahl 196 für „im Inland Krafträder“ mit den Grenzwerten 125 cm³, 11 kW und 0,1 kW/kg. gesetze-im-internet.de
  • 25 Jahre bei Erteilung — Das Mindestalter von 25 Jahren gilt für die Erteilung der Klasse B mit Schlüsselzahl 196; einen frühesten Beginn der Fahrerschulung nennt die Vorschrift nicht. gesetze-im-internet.de
  • FeV: keine Regel für Elektromotoren — § 6b FeV übernimmt für die Schlüsselzahl 196 die Formulierung der Klasse A1 („Motorleistung von nicht mehr als 11 kW“) und legt ebenfalls nicht fest, welche Leistung bei einem Elektromotor gilt. gesetze-im-internet.de
  • E-125er: Nenndauerleistung ≤ 11 kW — Nach EU-Fahrzeugrecht ist ein Elektro-Kraftrad ein Leichtkraftrad der Unterklasse L3e-A1, wenn seine maximale Nenndauerleistung (30-Minuten-Leistung) höchstens 11 kW und das Leistungsgewicht höchstens 0,1 kW/kg beträgt; die kurzzeitige Spitzenleistung ist nicht die Grundlage. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • Feld P.2 und Q prüfen — Bei Elektrofahrzeugen steht in Feld P.2 der Zulassungsbescheinigung Teil I die „Höchste 30 Minuten Leistung“ aus dem CoC (bei Klasse L gegebenenfalls die 15-Minuten-Leistung), in Feld Q das Leistungsgewicht. Diese Einträge zeigen, welcher Leistungswert für das Fahrzeug amtlich erfasst ist. kba.de

Ab 16 und für Fahrten im Ausland führt der Weg über den A1-Führerschein mit Prüfung. Was die Wege kosten, zeigt der Kosten-Rechner.

Ausrüstung: Der Helm ist Pflicht, die Norm wählt man selbst

Welche Normen ein Integralhelm oder ein Jethelm trägt, steht auf den Helmseiten, die Klassen für Jacke, Hose und Handschuhe bei den Schutzklassen. Für Pendelstrecken mit Gepäck gibt es das Topcase.

Die Fallstricke

  • Kombibremse statt ABS. Vorne arbeitet laut Honda eine Scheibe mit CBS, hinten eine Trommelbremse. Für Krafträder bis 125 cm³ erlaubt das EU-Recht ABS, Kombibremse oder beides.
  • Ein falsches Gewichtsfeld. Hondas Tabelle nennt unter Abmessungen zusätzlich ein Gewicht von 287 kg, das nicht zum Gewicht vollgetankt passt. Verwendet sind die 117 kg vollgetankt.
  • Zwei Versionen auf einer Seite. Honda listet die CB125F ohne Jahresangabe und eine CB125F 2024 mit leicht anderen Werten. Erfasst ist die Version ohne Jahr.
  • Verbrauch ohne Zyklus. Der Abstand von 0,1 l zu Grom, Monkey und Dax ist deshalb kein sauberer Vergleich.

ABS-Pflicht für neue Motorräder (EU-Klasse L3e) · geprüft am 15.10.2026

  • L3e-A1: ABS oder Kombibremse — Neue Krafträder der Unterklasse L3e-A1 (bis 125 cm³, 11 kW, 0,1 kW/kg) müssen nach Wahl des Herstellers ein Antiblockiersystem (ABS), ein kombiniertes Bremssystem oder beides haben. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • L3e-A2/A3: ABS — Neue Krafträder der Unterklassen L3e-A2 und L3e-A3 müssen ein Antiblockiersystem haben. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • Einstufung nach Leistung — Maßgeblich für die Einstufung als L3e-A2 oder L3e-A3 ist die Leistung, nicht der Hubraum: L3e-A2 umfasst Krafträder bis 35 kW und 0,2 kW/kg, die nicht unter L3e-A1 fallen; L3e-A3 alle übrigen. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • Ausnahmen: Enduro, Trial, Beiwagen — Ausgenommen von der Pflicht sind Enduro-Krafträder (L3e-AxE: unter anderem Sitzhöhe ab 900 mm, Bodenfreiheit ab 310 mm, höchstens 140 kg fahrbereit, kein Beifahrersitz) und Trial-Krafträder (L3e-AxT) sowie Krafträder mit Beiwagen (L4e). gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • neue Typen 01.01.2016 · alle 01.01.2017 — Die Pflicht gilt für neue Fahrzeugtypen seit dem 1. Januar 2016 und für bestehende Fahrzeugtypen seit dem 1. Januar 2017. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • Begriffe ABS und Kombibremse — Ein Antiblockiersystem erkennt Radschlupf und regelt selbsttätig den Bremsdruck, um den Schlupf zu begrenzen. Ein kombiniertes Bremssystem betätigt bei L1e und L3e mit einem einzigen Bedienelement mindestens zwei Bremsen an verschiedenen Rädern. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • L1e: keine ABS-Pflicht nach Anhang VIII — Für Kleinkrafträder der Klasse L1e schreibt Anhang VIII kein verbessertes Bremssystem vor; die Pflicht betrifft nur L3e. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • Prüfung nach UN-R 78 — Die Bremsprüfungen für Krafträder der Klasse L3e – einschließlich ABS und Kombibremse, falls verbaut – richten sich nach der UN-Regelung Nr. 78. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
  • Stand 02.08.2026: weiter ABS oder CBS — Die EU-Kommission sollte bis 31.12.2019 berichten, ob für L3e-A1-Krafträder ein ABS – ergänzt um eine Kombibremse – verpflichtend werden soll. In der konsolidierten Fassung der Verordnung vom 02.08.2026 ist Anhang VIII unverändert: Für L3e-A1 gilt weiter ABS oder Kombibremse nach Wahl des Herstellers. eur-lex.europa.eu

Was praktisch hilft

  1. Den Führerscheinweg klären: B196 ab 25 mit fünf Jahren Klasse B, sonst A1.
  2. Beim Händler nach dem Modelljahr fragen und nach dem Preis mit Überführung.
  3. Schrittlänge eintragen und probesitzen, auf der CB125F und auf ein, zwei Modellen, die nach Zahlen übrig bleiben.

Was ich noch nicht weiß

  • Das Modelljahr. Es müsste im Modellwähler stehen. Ohne es bleibt offen, für welche Angebote die Werte gelten.
  • Der Messzyklus des Verbrauchs. Ohne ihn bleibt offen, ob 1,4 und 1,5 l auf derselben Grundlage stehen.
  • Die Höchstgeschwindigkeit. Die Datenbank führt für die CB125F keine. Für Landstraßen und Schnellstraßen zählt sie.

Häufige Fragen

Was kostet die Honda CB125F?

Honda nennt für die CB125F 2.750 € als UVP ab Werk und 3.279 € einschließlich Überführung, abgerufen am 11.10.2026 und am 15.10.2026 unverändert. Sie ist damit das günstigste Honda-Motorrad der Datenbank; die MSX125 Grom kostet ab Werk 4.180 €, die CB125R 5.100 €. Unter den 125er-Motorrädern der Datenbank, Roller nicht mitgezählt, hat nur die Mash Seventy 125 einen niedrigeren Listenpreis, 2.499 € ohne und 2.779 € mit Lieferkosten. Die Suzuki GSX-S125 mit 11 kW kostet mit Überführung 4.209 €. Händlerrabatte und Gebrauchtpreise habe ich nicht erhoben.

Wie viel PS hat die Honda CB125F?

Laut Honda 10,9 PS, also 8 kW bei 7.500 Umdrehungen pro Minute, dazu 10,9 Nm aus 124 cm³ und einem luftgekühlten Zylinder. Die Grenze der Klasse A1 und der Schlüsselzahl 196 liegt bei 11 kW, die CB125F bleibt 3 kW darunter. Mit 117 kg vollgetankt ergibt sich rechnerisch ein Leistungsgewicht von 0,068 kW/kg. Die CB125R von Honda und die Suzuki GSX-S125 nutzen die vollen 11 kW. Mash Seventy 125 und Benelli BN 125 liegen mit 8,2 kW etwa gleichauf mit der CB125F. Eine Höchstgeschwindigkeit führt die Datenbank für die CB125F nicht.

Wie viel verbraucht die Honda CB125F?

Honda nennt 1,4 l auf 100 km, den niedrigsten Wert aller Modelle der Datenbank; einen Messzyklus gibt Honda dafür nicht an. Dax 125, Monkey 125 und MSX125 Grom folgen mit 1,5 l, die CB125R mit 2,2 l, die Suzuki GSX-S125 mit 2,4 l. Aus dem 11-Liter-Tank ergibt sich rechnerisch eine Reichweite von 786 km, eine Rechnung und keine Honda-Angabe. Der tatsächliche Verbrauch hängt von Fahrweise, Strecke und Beladung ab.

Hat die Honda CB125F ABS?

Nein, laut Datenblatt nicht. Honda nennt vorne eine Scheibenbremse mit Combined Brake System (CBS) und hinten eine Trommelbremse; ein ABS steht weder bei den Bremsen noch bei der Ausstattung. Nach der EU-Verordnung 168/2013 müssen neue Krafträder bis 125 cm³ und 11 kW ABS, ein kombiniertes Bremssystem oder beides haben, nach Wahl des Herstellers; Honda setzt bei der CB125F auf die Kombibremse. Wer ABS will, findet es bei Honda an der CB125R an beiden Rädern und bei Grom und Monkey vorne und bei der Dax als Einkanal-ABS.

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Ich betreibe zweitaktgeber.de und sammle hier, was Führerscheinrecht, Normen und Hersteller zum Motorradfahren wirklich sagen – jede Zahl mit Quelle und Prüfdatum. Den Motorradführerschein mache ich 2027; bis dahin stammen alle Angaben aus Gesetzestexten, Normen und Herstellerdaten, nicht aus eigener Erfahrung.