Suzuki führt die GSX-S125 als Modelljahr 2027 und nennt dafür 11 kW, 135 kg vollgetankt und 3.790 € ohne Überführung. Unter den 125er-Naked-Bikes der Datenbank mit voller A1-Leistung liegen nur zwei Modelle von Voge im Preis darunter.
Alle Modellwerte laut deutscher Herstellerseite, abgerufen am 11.10.2026, die Führerscheinregeln aus der Fahrerlaubnis-Verordnung. Keine Probefahrt, keine Eigenmessung, kein Testurteil. Wie ich prüfe, steht unter Methodik.
Suzuki GSX-S125 · Modelljahr 2027 · Naked Bike · geprüft am 11.10.2026
| Leistung in kW | 11 kW |
|---|---|
| Leistung in PS | 15 PS |
| Leistung ungedrosselt | k. A. |
| Drehmoment | 11 Nm |
| Hubraum | 124 cm³ |
| Zylinder | 1 |
| Gewicht | 135 kg |
| Gewicht laut Hersteller | Leergewicht fahrfertig vollgetankt |
| Leistungsgewicht (gerechnet) | 0,081 kW/kg |
| Sitzhöhe | 785 mm |
| Sitzhöhe mit Zubehör | k. A. |
| Tankinhalt | 11 l |
| Verbrauch laut Hersteller | 2,4 l/100 km |
| Zuladung | 170 kg |
| ABS | k. A. |
| Endantrieb | Kette |
| Preis (UVP Hersteller) | 3.790 € |
Modelljahr 2027 – laut Herstellerseite das aktuelle Angebot.
Quelle: motorrad.suzuki.de. Leistungsgewicht rechnerisch aus Leistung und Herstellergewicht.
Die Kernzahl: 3.790 € für 11 kW, aber kein Bremssystem im Datenblatt
Von den zehn Naked Bikes der Datenbank mit 11 kW nennen nur Voge für die R125 (3.399 €) und die R125S (3.529 €) einen niedrigeren Listenpreis; Yamaha MT-125 und Husqvarna Svartpilen 125 liegen bei 5.499 €. Mit Überführung kostet die GSX-S125 4.209 €. Gerechnet ergeben 11 kW durch 135 kg 0,081 kW/kg, aus 11 l Tank und 2,4 l/100 km rechnerisch 458 km Reichweite.
Ein Bremssystem nennt Suzuki für die GSX-S125 weder in der Datentabelle noch im Seitentext. Bei der verkleideten GSX-R125 steht ABS im Seitentext. Neue Krafträder bis 125 cm³ und 11 kW müssen nach EU-Recht ABS, eine Kombibremse oder beides haben; welches System die GSX-S125 hat, fragt man beim Händler.
ABS-Pflicht für neue Motorräder (EU-Klasse L3e) · geprüft am 15.10.2026
- L3e-A1: ABS oder Kombibremse — Neue Krafträder der Unterklasse L3e-A1 (bis 125 cm³, 11 kW, 0,1 kW/kg) müssen nach Wahl des Herstellers ein Antiblockiersystem (ABS), ein kombiniertes Bremssystem oder beides haben. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
- L3e-A2/A3: ABS — Neue Krafträder der Unterklassen L3e-A2 und L3e-A3 müssen ein Antiblockiersystem haben. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
- Einstufung nach Leistung — Maßgeblich für die Einstufung als L3e-A2 oder L3e-A3 ist die Leistung, nicht der Hubraum: L3e-A2 umfasst Krafträder bis 35 kW und 0,2 kW/kg, die nicht unter L3e-A1 fallen; L3e-A3 alle übrigen. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
- Ausnahmen: Enduro, Trial, Beiwagen — Ausgenommen von der Pflicht sind Enduro-Krafträder (L3e-AxE: unter anderem Sitzhöhe ab 900 mm, Bodenfreiheit ab 310 mm, höchstens 140 kg fahrbereit, kein Beifahrersitz) und Trial-Krafträder (L3e-AxT) sowie Krafträder mit Beiwagen (L4e). gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
- neue Typen 01.01.2016 · alle 01.01.2017 — Die Pflicht gilt für neue Fahrzeugtypen seit dem 1. Januar 2016 und für bestehende Fahrzeugtypen seit dem 1. Januar 2017. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
- Begriffe ABS und Kombibremse — Ein Antiblockiersystem erkennt Radschlupf und regelt selbsttätig den Bremsdruck, um den Schlupf zu begrenzen. Ein kombiniertes Bremssystem betätigt bei L1e und L3e mit einem einzigen Bedienelement mindestens zwei Bremsen an verschiedenen Rädern. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
- L1e: keine ABS-Pflicht nach Anhang VIII — Für Kleinkrafträder der Klasse L1e schreibt Anhang VIII kein verbessertes Bremssystem vor; die Pflicht betrifft nur L3e. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
- Prüfung nach UN-R 78 — Die Bremsprüfungen für Krafträder der Klasse L3e – einschließlich ABS und Kombibremse, falls verbaut – richten sich nach der UN-Regelung Nr. 78. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
- Stand 02.08.2026: weiter ABS oder CBS — Die EU-Kommission sollte bis 31.12.2019 berichten, ob für L3e-A1-Krafträder ein ABS – ergänzt um eine Kombibremse – verpflichtend werden soll. In der konsolidierten Fassung der Verordnung vom 02.08.2026 ist Anhang VIII unverändert: Für L3e-A1 gilt weiter ABS oder Kombibremse nach Wahl des Herstellers. eur-lex.europa.eu
GSX-S125 und GSX-R125: derselbe Motor, zwei Bauformen
Suzuki nennt für beide 124 cm³, 11 kW, 11 Nm, 785 mm Sitzhöhe und 11 l Tank. Die verkleidete GSX-R125 wiegt 2 kg mehr, trägt 2 kg weniger zu und kostet 200 € mehr, mit Überführung 4.409 €.
| Modell | Leistung in kW | Drehmoment | Gewicht | Sitzhöhe | Tankinhalt | Verbrauch laut Hersteller | Zuladung | ABS | Preis (UVP Hersteller) | Geprüft am | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Suzuki GSX-S125 | 11 kW | 11 Nm | 135 kg | 785 mm | 11 l | 2,4 l/100 km | 170 kg | k. A. | 3.790 € | 11.10.2026 | motorrad.suzuki.de |
| Suzuki GSX-R125 | 11 kW | 11 Nm | 137 kg | 785 mm | 11 l | 2,4 l/100 km | 168 kg | ABS | 3.990 € | 15.10.2026 | motorrad.suzuki.de |
Werte laut Hersteller (deutsche Herstellerseite, Modelljahr wie angegeben), je Zeile mit Prüfdatum. „k. A.“: Der Hersteller nennt den Wert nicht. Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers; ob Überführung und Nebenkosten enthalten sind, unterscheidet sich je Hersteller (Quelle). Leistungsgewicht gerechnet mit dem Herstellergewicht — bei Trocken- oder Leergewicht nicht mit dem fahrbereiten Gewicht vergleichbar.
Ein Motorrad, das man später mit A2 fährt, gibt es bei Suzuki ab Werk nur als DR-Z4SM und DR-Z4S mit 28 kW; die SV650 führt die Datenbank in der 35-kW-Version.
Gegen MT-125, CB125R, Z125, 125 Duke und Voge R125
Ausgewählt habe ich Naked Bikes der Datenbank mit 10,4 bis 11 kW bzw. 15 PS, alle mit Gewicht einschließlich Kraftstoff. Die Reihenfolge ist keine Wertung; alle weiteren stehen bei den 125er-Motorrädern.
| Modell | Leistung in kW | Leistung in PS | Gewicht | Gewicht laut Hersteller | Sitzhöhe | Tankinhalt | Verbrauch laut Hersteller | ABS | Preis (UVP Hersteller) | Geprüft am | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Suzuki GSX-S125 | 11 kW | 15 PS | 135 kg | Leergewicht fahrfertig vollgetankt | 785 mm | 11 l | 2,4 l/100 km | k. A. | 3.790 € | 11.10.2026 | motorrad.suzuki.de |
| Yamaha MT-125 | 11 kW | 15 PS | 142 kg | fahrfertig, vollgetankt | 810 mm | 10 l | 2 l/100 km | k. A. | 5.499 € | 11.10.2026 | yamaha-motor.eu |
| Honda CB125R | 11 kW | 15 PS | 130 kg | vollgetankt | 816 mm | 10,2 l | 2,2 l/100 km | ABS vorne und hinten | 5.100 € | 11.10.2026 | honda.de |
| Kawasaki Z125 | 10,4 kW | k. A. | 147 kg | fahrfertig (voller Tank über 90 %, inkl. Werkzeugsatz) | 815 mm | 11 l | 2,7 l/100 km | ABS | 5.095 € | 11.10.2026 | kawasaki.de |
| KTM 125 Duke | k. A. | 15 PS | 154 kg | vollgetankt | 800 mm | k. A. | k. A. | Kurven-ABS mit Supermoto-ABS | 5.199 € | 11.10.2026 | ktm.com |
| Voge R125 ABS | 11 kW | 15 PS | 136 kg | Gewicht fahrfertig | 815 mm | 10 l | 2,3 l/100 km | ABS serienmäßig | 3.399 € | 11.10.2026 | voge-germany.de |
Werte laut Hersteller (deutsche Herstellerseite, Modelljahr wie angegeben), je Zeile mit Prüfdatum. „k. A.“: Der Hersteller nennt den Wert nicht. Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers; ob Überführung und Nebenkosten enthalten sind, unterscheidet sich je Hersteller (Quelle). Leistungsgewicht gerechnet mit dem Herstellergewicht — bei Trocken- oder Leergewicht nicht mit dem fahrbereiten Gewicht vergleichbar.
Mit 785 mm sitzt man auf der GSX-S125 niedriger als auf jedem anderen Naked Bike der Datenbank mit 11 kW. In dieser Gruppe ist nur die Honda CB125R mit 130 kg leichter, sie trägt mit 180 kg auch 10 kg mehr zu. Beim Verbrauch liegt die GSX-S125 mit 2,4 l über der Yamaha MT-125 (2,0 l), der CB125R (2,2 l) und der Voge R125 (2,3 l).
| Modell | UVP laut Hersteller | Mit Überführung bzw. Nebenkosten |
|---|---|---|
| Suzuki GSX-S125 | 3.790 € ohne Überführung | 4.209 € |
| Voge R125 | 3.399 € ohne Überführung | 3.669 € |
| Kawasaki Z125 | 5.095 € ab Werk | 5.395 € |
| Honda CB125R | 5.100 € ab Werk | 5.629 € |
| KTM 125 Duke | 5.199 € | 5.694 € (495 € gerechnet) |
| Yamaha MT-125 | 5.499 € Fahrzeugpreis | 5.849 € (350 € Nebenkosten) |
GSX-S125, MT-125 und CB125R mit Schrittlänge nebeneinander
Der Vergleich zeigt alle Felder und zieht die barfuß gemessene Schrittlänge von der Sitzhöhe ab. Sitzbreite, Federung und Stiefelsohle verschieben das Ergebnis.
Zwei Modelle wählen, dann erscheint der Vergleich.
Womit gerechnet wird
- Alle Werte von den deutschen Herstellerseiten, je Modell mit Prüfdatum und Quelle. „k. A.“ heißt: Der Hersteller nennt den Wert nicht. Nichts davon ist geschätzt oder selbst gemessen.
- Gewicht ist das Gewicht, das der Hersteller angibt — meist fahrfertig mit vollem Tank (Art steht in der Zeile). Hersteller messen nicht alle gleich; Unterschiede unter etwa fünf Kilogramm sagen wenig.
- Leistungsgewicht = Leistung in kW geteilt durch das Herstellergewicht, rechnerisch.
- A2-Prüfung mit den Grenzen aus der Führerscheinregel: höchstens 35 kW, höchstens 0,2 kW je kg, gedrosselt höchstens von doppelter Leistung. Maßgeblich ist am Ende der Eintrag in den Fahrzeugpapieren.
- Sitzhöhe minus Schrittlänge ist nur ein Anhaltspunkt: Wie gut man auf den Boden kommt, hängt auch von Sitzbreite, Federung und Stiefelsohle ab. Probesitzen ersetzt es nicht.
- Die Auswahl steht nach „Vergleich teilen“ im Link — gespeichert wird nichts.
Mit B196 ab 25 Jahren, mit A1 ab 16
Mit 124 cm³, 11 kW und gerechnet 0,081 kW/kg liegt die GSX-S125 in den Grenzen der Klasse A1 und der Schlüsselzahl 196. Für B196 genügen Autoführerschein und Fahrerschulung ohne Prüfung, die Eintragung gibt es ab 25 Jahren und sie gilt nur in Deutschland.
Schlüsselzahl B196 (125er mit Autoführerschein) · geprüft am 15.10.2026
- 125 cm³ · 11 kW · 0,1 kW/kg, nur Inland — Mit der Schlüsselzahl 196 berechtigt die Klasse B im Inland zum Führen von Krafträdern (auch mit Beiwagen) mit bis zu 125 cm³, höchstens 11 kW und höchstens 0,1 kW/kg. gilt seit 31.12.2019 · gesetze-im-internet.de
- B seit 5 Jahren, ab 25 Jahren — Die Schlüsselzahl 196 wird nur eingetragen, wenn die Klasse B seit mindestens fünf Jahren besessen wird; das Mindestalter beträgt 25 Jahre. gilt seit 31.12.2019 · gesetze-im-internet.de
- 9 × 90 Min. (4 Theorie + 5 Praxis) — Voraussetzung ist eine Fahrerschulung in einer Fahrschule von mindestens neun Unterrichtseinheiten zu je 90 Minuten: mindestens vier Einheiten Theorie und mindestens fünf Einheiten Fahrpraxis, die praktische Schulung nur einzeln. gilt seit 31.12.2019 · gesetze-im-internet.de
- keine Prüfung — § 6b FeV verlangt für die Eintragung eine Fahrerschulung und deren Nachweis bei der Fahrerlaubnisbehörde; eine Fahrerlaubnisprüfung sieht die Vorschrift nicht vor. gilt seit 31.12.2019 · gesetze-im-internet.de
- höchstens 1 Jahr — Zwischen dem Abschluss der Fahrerschulung und der Eintragung der Schlüsselzahl 196 darf höchstens ein Jahr liegen. gilt seit 31.12.2019 · gesetze-im-internet.de
- A1-Prüfungsfahrzeug — Geschult wird auf einem Kraftrad, das den Anforderungen an ein A1-Prüfungsfahrzeug entspricht, mit einer technischen Einrichtung zur Kommunikation mit dem Fahrlehrer. gilt seit 31.12.2019 · gesetze-im-internet.de
- Schlüsselzahl 196 — Im Führerschein steht die Schlüsselzahl 196 für „im Inland Krafträder“ mit den Grenzwerten 125 cm³, 11 kW und 0,1 kW/kg. gesetze-im-internet.de
- 25 Jahre bei Erteilung — Das Mindestalter von 25 Jahren gilt für die Erteilung der Klasse B mit Schlüsselzahl 196; einen frühesten Beginn der Fahrerschulung nennt die Vorschrift nicht. gesetze-im-internet.de
- FeV: keine Regel für Elektromotoren — § 6b FeV übernimmt für die Schlüsselzahl 196 die Formulierung der Klasse A1 („Motorleistung von nicht mehr als 11 kW“) und legt ebenfalls nicht fest, welche Leistung bei einem Elektromotor gilt. gesetze-im-internet.de
- E-125er: Nenndauerleistung ≤ 11 kW — Nach EU-Fahrzeugrecht ist ein Elektro-Kraftrad ein Leichtkraftrad der Unterklasse L3e-A1, wenn seine maximale Nenndauerleistung (30-Minuten-Leistung) höchstens 11 kW und das Leistungsgewicht höchstens 0,1 kW/kg beträgt; die kurzzeitige Spitzenleistung ist nicht die Grundlage. gilt seit 01.01.2016 · eur-lex.europa.eu
- Feld P.2 und Q prüfen — Bei Elektrofahrzeugen steht in Feld P.2 der Zulassungsbescheinigung Teil I die „Höchste 30 Minuten Leistung“ aus dem CoC (bei Klasse L gegebenenfalls die 15-Minuten-Leistung), in Feld Q das Leistungsgewicht. Diese Einträge zeigen, welcher Leistungswert für das Fahrzeug amtlich erfasst ist. kba.de
Ab 16 und für Fahrten im Ausland führt der Weg über den A1-Führerschein mit Prüfung. Was die Wege kosten, zeigt der Kosten-Rechner.
Ausrüstung: Der Helm ist Pflicht, die Norm wählt man selbst
Welche Normen ein Integralhelm trägt und wie man die Helmgröße misst, steht auf den Helmseiten, die Klassen für Jacke, Hose und Handschuhe bei den Schutzklassen.
Die Fallstricke
- Kein Bremssystem im Datenblatt. Die Datenbank führt das Feld ABS deshalb leer. Erst die Auskunft des Händlers oder die Papiere zeigen, ob ABS, Kombibremse oder beides verbaut ist.
- Preis ohne Überführung. Suzuki nennt 3.790 € ohne und 4.209 € mit Überführung. Yamaha nennt Nebenkosten getrennt, bei KTM ist die Überführung gerechnet, verglichen wird deshalb die rechte Spalte.
- Modelljahr 2027. Suzuki führt kein Modelljahr 2026 mehr. Für ältere Baujahre, etwa beim Kauf gebraucht, habe ich keine Werte erhoben.
- Verbrauch ohne Zyklus. Die 2,4 l stehen ohne Messverfahren in der Datenbank, Abstände von 0,1 bis 0,4 l sind deshalb kein sauberer Vergleich.
Was praktisch hilft
- Den Führerscheinweg klären: B196 ab 25 mit fünf Jahren Klasse B, sonst A1.
- Beim Händler nach dem Bremssystem fragen und nach dem Preis mit Überführung.
- Schrittlänge eintragen und probesitzen, im Motorrad-Vergleich und danach auf dem Motorrad.
Was ich noch nicht weiß
- Das Bremssystem. Es müsste in der Datentabelle stehen. Für Einsteiger zählt, ob ABS an beiden Rädern arbeitet.
- Die Höchstgeschwindigkeit. Für die GSX-S125 führt die Datenbank keine. Auf Landstraßen und Schnellstraßen zählt sie.
- Der Messzyklus des Verbrauchs. Ohne ihn bleibt offen, ob 2,4 und 2,0 l auf derselben Grundlage stehen.
Häufige Fragen
Was kostet die Suzuki GSX-S125?
Suzuki nennt für die GSX-S125 des Modelljahrs 2027 „ab 3.790 €“ ohne und 4.209 € mit Überführung, abgerufen am 11.10.2026. Auf derselben Basis mit Überführung bzw. Nebenkosten kosten die Voge R125 3.669 €, die Kawasaki Z125 5.395 €, die Honda CB125R 5.629 €, die KTM 125 Duke rechnerisch 5.694 € und die Yamaha MT-125 5.849 €. Die verkleidete Schwester GSX-R125 liegt bei 4.409 €. Unter den zehn Naked Bikes der Datenbank mit 11 kW haben nur die beiden Voge einen niedrigeren Listenpreis. Händlerrabatte, Aktionen und Gebrauchtpreise habe ich nicht erhoben.
Wie viel PS hat die Suzuki GSX-S125?
Laut Suzuki 15 PS, also 11 kW bei 10.500 Umdrehungen pro Minute, dazu 11 Nm aus 124 cm³ und einem Zylinder. Das ist genau die Leistungsgrenze, die die Fahrerlaubnis-Verordnung für die Klasse A1 und die Schlüsselzahl 196 setzt. Mit 135 kg fahrfertig vollgetankt ergibt sich rechnerisch ein Leistungsgewicht von 0,081 kW/kg, unter der zweiten Grenze von 0,1 kW/kg. Dieselben Werte nennt Suzuki für die GSX-R125. Yamaha MT-125, Honda CB125R und Voge R125 haben ebenfalls 11 kW, die Kawasaki Z125 10,4 kW. Eine Höchstgeschwindigkeit führt die Datenbank für die GSX-S125 nicht.
Hat die Suzuki GSX-S125 ABS?
Suzuki nennt auf der deutschen Detailseite der GSX-S125 kein Bremssystem, weder in der Datentabelle noch im Seitentext; die Datenbank führt das Feld deshalb leer. Bei der GSX-R125 erwähnt Suzuki im Seitentext ABS. Nach der EU-Verordnung 168/2013 müssen neue Krafträder bis 125 cm³ und 11 kW ein Antiblockiersystem, ein kombiniertes Bremssystem oder beides haben, nach Wahl des Herstellers. Ein Bremssystem hat die GSX-S125 also, nur welches, steht nicht in den Unterlagen, die ich ausgewertet habe. Vor dem Kauf fragt man beim Händler nach oder sieht in den Papieren nach.
Darf man die GSX-S125 mit B196 fahren?
Ja, in Deutschland. Die GSX-S125 liegt mit 124 cm³, 11 kW und rechnerisch 0,081 kW/kg in den Grenzen der Schlüsselzahl 196. Eingetragen wird sie ab 25 Jahren, wenn man die Klasse B seit mindestens fünf Jahren hat und in der Fahrschule eine Fahrerschulung von mindestens neun Einheiten zu je 90 Minuten absolviert hat, mindestens vier Theorie und fünf Fahrpraxis. Eine Prüfung gibt es nicht; zwischen Schulung und Eintragung darf höchstens ein Jahr liegen. Im Ausland gilt B196 nicht, dort braucht man die Klasse A1 mit Prüfung, die es ab 16 Jahren gibt.
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