Wer die Kawasaki Ninja 650 mit dem A2-Führerschein fahren will, bekommt das Serienmodell mit 50,2 kW und ein 35-kW-Kit. Kawasaki nennt dafür eigene Verbrauchswerte und schreibt, dass die Traktionskontrolle mit Kit nur einen Modus hat. Diese Seite zeigt nur die gedrosselte A2-Variante; die offene Ninja 650 für die Klasse A hat in der Datenbank keine eigene Datenkarte.
Alle Werte laut deutscher Kawasaki-Seite für das Modelljahr 2026, abgerufen am 11.10.2026 und am 15.10.2026 gegengelesen, die Konkurrenten ebenfalls von den deutschen Herstellerseiten. Keine Probefahrt, keine Eigenmessung, keine Rangliste. Wie ich prüfe, steht unter Methodik.
Kawasaki Ninja 650 (35 kW) · Modelljahr 2026 · Sportler · geprüft am 11.10.2026
| Leistung in kW | 35 kW |
|---|---|
| Leistung in PS | k. A. |
| Leistung ungedrosselt | 50,2 kW |
| Drehmoment | k. A. |
| Hubraum | 649 cm³ |
| Zylinder | 2 |
| Gewicht | 193 kg |
| Gewicht laut Hersteller | fahrfertig (voller Tank über 90 %, inkl. Werkzeugsatz) |
| Leistungsgewicht (gerechnet) | 0,181 kW/kg |
| Sitzhöhe | 790 mm |
| Sitzhöhe mit Zubehör | k. A. |
| Tankinhalt | 15 l |
| Verbrauch laut Hersteller | 4,5 l/100 km |
| Zuladung | k. A. |
| ABS | ABS |
| Endantrieb | Kette |
| Preis (UVP Hersteller) | 8.195 € |
35-kW-Version: Herstellerangabe (Drosselung mit 35-kW-Kit); Serienleistung 50,2 kW.
Quelle: kawasaki.de. Leistungsgewicht rechnerisch aus Leistung und Herstellergewicht.
Die Kernzahl: 0,181 kW/kg, auch trocken unter der Grenze
Gedrosselte Motorräder sind für A2 nur zulässig, wenn die offene Version höchstens 70 kW hat. Bei der Ninja 650 sind es laut Kawasaki 50,2 kW (68 PS) bei 8.000/min, das 1,43-Fache von 35 kW. Das Leistungsgewicht liegt rechnerisch bei 0,181 kW/kg, 35 kW durch 193 kg fahrfertig mit über 90 % Tankfüllung und Werkzeugsatz. Mit dem geschätzten Trockengewicht von 178 kg wären es 0,197 kW/kg, noch unter 0,2; bei der leichteren Z650 läge dieser Wert mit 0,202 knapp darüber. Für die Typgenehmigung als A2-Kraftrad zählt die Masse in fahrbereitem Zustand.
| Wert laut Kawasaki | Mit 35-kW-Kit | Serienmodell |
|---|---|---|
| Leistung | 35 kW | 50,2 kW (68 PS) bei 8.000/min |
| Drehmoment | nicht angegeben | 64,0 Nm |
| Verbrauch | 4,5 l/100 km | 4,4 l/100 km |
| Traktionskontrolle KTRC | „nur einen Modus (plus OFF)“ | mit Modusauswahl |
| Preis | 8.195 € ab Werk (Farbe GN1), 8.620 € inkl. Überführung, Kit nicht eingerechnet | |
Aus 15 l Tank und 4,5 l/100 km mit Kit ergeben sich rechnerisch 333 km Reichweite. Außerdem nennt Kawasaki eine Assist- und Rutschkupplung und ein TFT-Farbdisplay mit Smartphone-Anbindung.
Führerscheinklasse A2 · geprüft am 11.10.2026
- höchstens 35 kW und 0,2 kW/kg — Die Klasse A2 gilt für Krafträder (auch mit Beiwagen) mit einer Motorleistung von höchstens 35 kW und einem Verhältnis der Leistung zum Gewicht von höchstens 0,2 kW/kg, die nicht von einem Kraftrad mit über 70 kW Motorleistung abgeleitet sind. gilt seit 19.01.2013 · gesetze-im-internet.de
- nicht von mehr als doppelter Leistung abgeleitet — Die EU-Führerscheinrichtlinie formuliert die Grenze als Motorleistung bis 35 kW und „Leistungsgewicht“ bis 0,2 kW/kg; das Kraftrad darf nicht von einem Fahrzeug mit mehr als der doppelten Motorleistung abgeleitet sein. gilt seit 19.01.2013 · eur-lex.europa.eu
- Ausgangsleistung höchstens 70 kW — Ein auf 35 kW gedrosseltes Motorrad ist für A2 nur zulässig, wenn die offene Ausgangsversion höchstens 70 kW hat (doppelte A2-Grenze). gilt seit 19.01.2013 · gesetze-im-internet.de
- 18 Jahre — Das Mindestalter für A2 beträgt 18 Jahre. gesetze-im-internet.de
- enthält A1 und AM — A2 schließt die Klassen A1 und AM ein. gesetze-im-internet.de
- Grundstoff 12 DS (6 mit Vorbesitz) + Zusatzstoff 4 DS — Der theoretische Unterricht umfasst mindestens 12 Doppelstunden Grundstoff (6 bei vorhandener Fahrerlaubnis) und 4 Doppelstunden Zusatzstoff für A2. gesetze-im-internet.de
- 12 bzw. 6 × 45 Min. — Beim Ersterwerb von A2 ohne A1 sind 12 besondere Ausbildungsfahrten zu je 45 Minuten Pflicht (5 Überland, 4 Autobahn, 3 Dunkelheit); bei Erweiterung von A1 auf A2 vor Ablauf von zwei Jahren sind es 6 (3, 2, 1). gesetze-im-internet.de
- 70 bzw. 60 Min. (30 Min. Fahrzeit) — Die praktische Prüfung A2 dauert beim Direkteinstieg mindestens 70 Minuten, beim Aufstieg von A1 mindestens 60 Minuten, jeweils mit 30 Minuten reiner Fahrzeit. gesetze-im-internet.de
- 20–35 kW, ≤ 0,2 kW/kg Leermasse, ≥ 250 cm³ — Das Prüfungsfahrzeug für A2 ist ein Kraftrad ohne Beiwagen mit 20 bis 35 kW, einem Verhältnis Leistung/Leermasse von höchstens 0,2 kW/kg und – mit Verbrennungsmotor – mindestens 250 cm³; mit Elektromotor mindestens 0,15 kW/kg. gesetze-im-internet.de
- Gewicht = Masse in fahrbereitem Zustand (Typgenehmigung) — Für die EU-Typgenehmigung als Kraftrad mit mittlerer Leistung (L3e-A2) gelten dieselben Grenzen (35 kW, 0,2 kW/kg, nicht von mehr als doppelter Leistung abgewandelt); dabei gilt das Gewicht als identisch mit der Masse in fahrbereitem Zustand. eur-lex.europa.eu
- A2-Grenzen bleiben — Die neue EU-Führerscheinrichtlinie (EU) 2025/2205 behält die A2-Grenzen bei (Nutzleistung bis 35 kW, Leistungsgewicht bis 0,2 kW/kg, nicht abgeleitet von mehr als 70 kW). Sie ist bis 26. November 2028 umzusetzen; die Richtlinie 2006/126/EG wird zum 26. November 2029 aufgehoben. eur-lex.europa.eu
Was die Klasse sonst umfasst, steht beim A2-Führerschein, eigene Werte rechnet der A2-Check. Wer A2 seit mindestens zwei Jahren hat, braucht für die Klasse A nach § 15 FeV nur eine praktische Prüfung, für 118,60 Euro bei der Prüfstelle. Was der Ausbau des Kits kostet, nennt Kawasaki nicht.
Derselbe Motor in fünf Kawasaki-Bauformen
Den Zweizylinder mit 649 cm³ und 35-kW-Kit nutzt Kawasaki auch in Z650, Z650RS, Versys 650 und Vulcan S. Die Ninja 650 sitzt so hoch wie die Z650 und hat denselben Tank, wiegt aber 5 kg mehr und kostet ab Werk 750 € mehr. Ab Werk A2-tauglich und ohne Kit ist der kleinere Sportler Ninja 500 SE: 33,4 kW, 21 kg leichter und 1.100 € günstiger ab Werk.
| Modell | Leistung in kW | Leistung ungedrosselt | Gewicht | Sitzhöhe | Tankinhalt | Preis (UVP Hersteller) | Geprüft am | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kawasaki Ninja 650 (35 kW) | 35 kW | 50,2 kW | 193 kg | 790 mm | 15 l | 8.195 € | 11.10.2026 | kawasaki.de |
| Kawasaki Z650 (35 kW) | 35 kW | 50,2 kW | 188 kg | 790 mm | 15 l | 7.445 € | 11.10.2026 | kawasaki.de |
| Kawasaki Z650RS (35 kW) | 35 kW | 50,2 kW | 187 kg | 820 mm | 12 l | 8.095 € | 11.10.2026 | kawasaki.de |
| Kawasaki Versys 650 (35 kW) | 35 kW | 49 kW | 219 kg | 845 mm | 21 l | 8.645 € | 11.10.2026 | kawasaki.de |
| Kawasaki Vulcan S (35 kW) | 35 kW | 44,7 kW | 229 kg | 705 mm | 14 l | 8.645 € | 11.10.2026 | kawasaki.de |
| Kawasaki Ninja 500 SE | 33,4 kW | k. A. | 172 kg | 785 mm | 14 l | 7.095 € | 11.10.2026 | kawasaki.de |
Werte laut Hersteller (deutsche Herstellerseite, Modelljahr wie angegeben), je Zeile mit Prüfdatum. „k. A.“: Der Hersteller nennt den Wert nicht. Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers; ob Überführung und Nebenkosten enthalten sind, unterscheidet sich je Hersteller (Quelle). Leistungsgewicht gerechnet mit dem Herstellergewicht — bei Trocken- oder Leergewicht nicht mit dem fahrbereiten Gewicht vergleichbar.
Gegen R7, Daytona 660, GSX-8R, 675SR-R und CBR500R
Ausgewählt habe ich die verkleideten Sportler der Datenbank mit 35 kW in der A2-Version, 471 bis 776 cm³ und Preisangabe. Die Reihenfolge ist keine Wertung.
| Modell | Leistung ungedrosselt | Hubraum | Zylinder | Gewicht | Leistungsgewicht (gerechnet) | Sitzhöhe | Preis (UVP Hersteller) | Geprüft am | Quelle |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kawasaki Ninja 650 (35 kW) | 50,2 kW | 649 cm³ | 2 | 193 kg | 0,181 kW/kg | 790 mm | 8.195 € | 11.10.2026 | kawasaki.de |
| Yamaha R7 (35 kW) | 54 kW | 689 cm³ | 2 | 189 kg | 0,185 kW/kg | 830 mm | 10.499 € | 15.10.2026 | yamaha-motor.eu |
| Triumph Daytona 660 (35 kW) | 70 kW | 660 cm³ | 3 | 201 kg | 0,174 kW/kg | 810 mm | 9.795 € | 11.10.2026 | triumphmotorcycles.de |
| Suzuki GSX-8R (35 kW) | 61 kW | 776 cm³ | 2 | 205 kg | 0,171 kW/kg | 810 mm | 9.999 € | 11.10.2026 | motorrad.suzuki.de |
| CFMOTO 675SR-R (35 kW) | 66 kW | 674 cm³ | 3 | 195 kg | 0,179 kW/kg | 810 mm | 7.999 € | 11.10.2026 | cfmoto.de |
| Honda CBR500R E-Clutch | k. A. | 471 cm³ | 2 | 194 kg | 0,18 kW/kg | 785 mm | 7.500 € | 11.10.2026 | honda.de |
Werte laut Hersteller (deutsche Herstellerseite, Modelljahr wie angegeben), je Zeile mit Prüfdatum. „k. A.“: Der Hersteller nennt den Wert nicht. Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen des Herstellers; ob Überführung und Nebenkosten enthalten sind, unterscheidet sich je Hersteller (Quelle). Leistungsgewicht gerechnet mit dem Herstellergewicht — bei Trocken- oder Leergewicht nicht mit dem fahrbereiten Gewicht vergleichbar.
Mit 790 mm sitzt man auf der Ninja 650 niedriger als auf allen anderen außer der Honda CBR500R (785 mm); die Yamaha R7 liegt 40 mm höher. Beim Gewicht ist nur die R7 mit 189 kg leichter, die GSX-8R wiegt 12 kg mehr. Offen hat die Ninja 650 mit 50,2 kW die geringste Leistung der gedrosselten Modelle, die Daytona 660 mit 70 kW genau die Obergrenze.
| Modell | UVP laut Hersteller | Mit Nebenkosten bzw. Umrüstung | Drosselung |
|---|---|---|---|
| Kawasaki Ninja 650 | 8.195 € ab Werk | 8.620 € inkl. Überführung | 35-kW-Kit, Preis nicht genannt |
| Yamaha R7 35kW | 10.499 € | 10.999 € (500 € Nebenkosten) | eigene Produktseite, gleicher Preis |
| Triumph Daytona 660 | 9.795 € | Überführung nicht beziffert | beim Händler, Preis nicht genannt |
| Suzuki GSX-8R | 9.999 € | 10.588 € inkl. Überführung | Preis nicht genannt |
| CFMOTO 675SR-R | 7.999 € inkl. Nebenkosten | 8.198 € mit Umrüstung (gerechnet) | 199 € |
| Honda CBR500R | 7.500 € ab Werk | 8.129 € inkl. Überführung | nicht nötig, 35 kW ab Werk |
Ninja 650, R7 und CBR500R nebeneinander
Der Vergleich zeigt alle Felder und rechnet die Sitzhöhe gegen die eigene Schrittlänge. Eine Reichweite ergibt sich außer bei der Ninja 650 nur bei der CBR500R: 17,1 l und 3,5 l/100 km reichen rechnerisch für 489 km. Yamaha nennt für die R7 35kW keinen Verbrauch.
Zwei Modelle wählen, dann erscheint der Vergleich.
Womit gerechnet wird
- Alle Werte von den deutschen Herstellerseiten, je Modell mit Prüfdatum und Quelle. „k. A.“ heißt: Der Hersteller nennt den Wert nicht. Nichts davon ist geschätzt oder selbst gemessen.
- Gewicht ist das Gewicht, das der Hersteller angibt — meist fahrfertig mit vollem Tank (Art steht in der Zeile). Hersteller messen nicht alle gleich; Unterschiede unter etwa fünf Kilogramm sagen wenig.
- Leistungsgewicht = Leistung in kW geteilt durch das Herstellergewicht, rechnerisch.
- A2-Prüfung mit den Grenzen aus der Führerscheinregel: höchstens 35 kW, höchstens 0,2 kW je kg, gedrosselt höchstens von doppelter Leistung. Maßgeblich ist am Ende der Eintrag in den Fahrzeugpapieren.
- Sitzhöhe minus Schrittlänge ist nur ein Anhaltspunkt: Wie gut man auf den Boden kommt, hängt auch von Sitzbreite, Federung und Stiefelsohle ab. Probesitzen ersetzt es nicht.
- Die Auswahl steht nach „Vergleich teilen“ im Link — gespeichert wird nichts.
Zur Ninja 650 gehören Helm, Kleidung und Kettenpflege
Vorgeschrieben ist nur der Helm, Normen und Bauformen stehen beim Motorradhelm und beim Integralhelm. Was die Normstufen bei Jacke, Hose und Handschuhen bedeuten, erklären die Schutzklassen. Den Endantrieb nennt Kawasaki als O-Ring-Kette; Schmiermittel stehen beim Kettenspray. Wer einen kürzeren Halter anbauen will, findet beim Kennzeichenhalter, welche Genehmigung er braucht; Seitengepäck steht bei den Motorradkoffern.
Drei Stellen, an denen der Vergleich kippt
- Serienwerte statt Kitwerte. 68 PS und 64,0 Nm gelten dem offenen Motorrad. Für die 35-kW-Ausführung nennt Kawasaki nur Verbrauch und CO2.
- Zubehör, das nicht zum Kit passt. Für den Arrow-Auspuff schreibt Kawasaki, er sei nicht mit der 35-kW-Leistungsumwandlung kombinierbar. Vor dem Kauf von Zubehör lohnt der Blick in diesen Hinweis.
- Modelljahr 2027 schon gelistet. Die Ninja 650 2027 kostet ebenfalls 8.195 €, sitzt mit 785 mm 5 mm tiefer und wiegt 194 kg; ihr Datenblatt nennt aber keine Kitwerte. Erfasst ist deshalb 2026.
Was praktisch hilft
- Beim Händler den Preis des Kits erfragen, samt Einbau und Eintragung.
- Schrittlänge barfuß messen und im Motorrad-Vergleich eintragen.
- Preise mit Nebenkosten und Drosselung vergleichen, wie in der Tabelle oben.
- Die Gesamtkosten rechnen, mit den Führerscheinkosten und der Ausrüstung.
Was ich noch nicht weiß
- Was das 35-kW-Kit kostet. Es fehlt auf der Modellseite und müsste in Kawasakis Preisliste stehen; ohne den Wert ist der Preisvergleich mit R7, 675SR-R und CBR500R unvollständig.
- Das Drehmoment mit Kit. Kawasaki nennt nur 64,0 Nm offen; Yamaha nennt für die R7 35kW 63,5 Nm.
- Die Art des ABS und die Zuladung. ABS steht nur als Ausstattungsmerkmal ohne Kanalzahl, eine Zuladung fehlt; Triumph nennt für die Daytona 660 205 kg.
Häufige Fragen
Ist die Kawasaki Ninja 650 A2-tauglich?
Ja, mit dem 35-kW-Kit, für das Kawasaki im Datenblatt des Modelljahrs 2026 eigene Verbrauchswerte nennt. Die Serien-Ninja 650 hat 50,2 kW, das 1,43-Fache von 35 kW und damit unter der Obergrenze von 70 kW, von der ein A2-Motorrad abgeleitet sein darf. Gedrosselt liegt das Leistungsgewicht rechnerisch bei 0,181 kW/kg, gerechnet mit 193 kg fahrfertig, unter der Grenze von 0,2. Ohne Kit ist die Ninja 650 nur mit Klasse A erlaubt. Wer gebraucht kauft, sieht die eingetragene Leistung in den Fahrzeugpapieren nach; die Angabe im Inserat reicht dafür nicht.
Wie viel PS hat die Ninja 650?
Kawasaki nennt für die Serien-Ninja 650 68 PS, das sind 50,2 kW bei 8.000 Umdrehungen pro Minute, und 64,0 Nm Drehmoment. Für die Ausführung mit 35-kW-Kit gibt Kawasaki keinen PS-Wert an; 35 kW entsprechen rechnerisch rund 47,6 PS. Die Fahrerlaubnis-Verordnung rechnet in Kilowatt, deshalb zählt die kW-Angabe. Ein Drehmoment für die gedrosselte Version nennt Kawasaki nicht. Zum Vergleich: Die Yamaha R7 hat in der 35-kW-Version laut Yamaha 63,5 Nm und offen 54 kW, die Suzuki GSX-8R offen 61 kW, die Triumph Daytona 660 offen 70 kW.
Was kostet die Kawasaki Ninja 650?
Kawasaki nennt 8.195 € ab Werk für die Farbe GN1 und 8.620 € einschließlich Überführung, Stand 11.10.2026. Das ist der Preis des Serienmodells; was das 35-kW-Kit kostet, steht nicht auf der Seite. Mit Nebenkosten bzw. Umrüstung liegen die Konkurrenten bei 8.129 € (Honda CBR500R, ab Werk A2), 8.198 € (CFMOTO 675SR-R mit A2-Umrüstung), 10.588 € (Suzuki GSX-8R) und 10.999 € (Yamaha R7 35kW); die Triumph Daytona 660 kostet 9.795 € zuzüglich Überführung. Die Z650 kostet ab Werk 7.445 €. Gebrauchtpreise führe ich nicht.
Was ist der Unterschied zwischen Ninja 650 und Z650?
Motor, offene Leistung und 35-kW-Kit sind laut Kawasaki gleich: 649 cm³, zwei Zylinder, 50,2 kW. Die Ninja 650 ist die verkleidete Ausführung, die Z650 das Naked Bike. Beide sitzen 790 mm hoch, haben 15 l Tank und mit Kit 4,5 l/100 km Verbrauch. Die Ninja 650 wiegt fahrfertig 193 kg, 5 kg mehr als die Z650, und kostet ab Werk 8.195 € statt 7.445 €, also 750 € mehr. Das Leistungsgewicht liegt gedrosselt bei 0,181 bzw. 0,186 kW/kg, beides rechnerisch.
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